Der aus dem Regen kam (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Clément |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-01-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mellie probiert ein Kleid in einer Boutique an, als sie durch das Schaufenster von einem Blick verfolgt wird, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Zuhause holt sie der Fremde ein, dringt in ihre Wohnung ein, wird übergriffig. Zwei Schüsse beenden die Auseinandersetzung, Mellie hat einen Mann getötet, den sie nicht kannte. In panischer Angst beseitigt sie jede Spur der Tat und versucht, zu ihrem Alltag zurückzukehren. Doch die Ruhe hält nicht lange: Ein zweiter Mann taucht auf, der genau über die Ereignisse Bescheid zu wissen scheint. Er stellt Fragen, die Mellie in die Enge treiben, taucht immer wieder unerwartet auf und lässt sie nicht mehr aus den Augen. Wer er ist und was er von ihr will, bleibt lange im Ungewissen.
Entstehungsgeschichte
"Der aus dem Regen kam" entstand 1970 unter der Regie von René Clément. In den Hauptrollen sind Charles Bronson, Marlène Jobert, Gabriele Tinti und Jean Gaven zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Krimi zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Aus einer Gewalttat, die zunächst wie ein klarer Fall von Notwehr wirkt, entwickelt sich eine Verfolgungsgeschichte, in der nichts eindeutig bleibt. Die Erzählung folgt konsequent der Perspektive von Mellie, die selbst nicht weiß, wem sie vertrauen kann und wie viel der zweite Mann tatsächlich weiß. Diese Unsicherheit treibt die Handlung an, statt auf klassische Ermittlungsarbeit zu setzen. Dass Mellie zur tragenden Figur wird, während die männlichen Figuren als Bedrohung oder Rätsel angelegt sind, gibt dem Krimi eine psychologische Schlagseite, die über reine Spannungsdramaturgie hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Skala, was auf ein Publikum hindeutet, das sich bislang begrenzt zu dem Titel geäußert hat. Seit der Entstehung 1970 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des Thriller- und Krimigenres deutlich in eine frühere Erzähltradition einordnet, die auf psychologische Verunsicherung statt auf schnelle Auflösung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Col. Harry Dobbs
- Marlène Jobert als Mélancolie 'Mellie' Mau
- Gabriele Tinti als Tony Mau
- Jean Gaven als Inspector Toussaint
- Jean Piat als M. Armand
- Jill Ireland als Nicole
- Corinne Marchand als Tania
- Annie Cordy als Juliette
- Ellen Bahl als Madeleine Legauff
- Steve Eckardt als U.S. officer
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Verfügbarkeit
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