Charles Bronson
Werdegang
Charles Bronson wurde am 3. November 1921 in Ehrenfeld, Pennsylvania, als Charles Dennis Buchinsky geboren und starb am 30. August 2003 in Los Angeles. Er war ein US-amerikanischer Schauspieler litauischer Abstammung. Ab den späten 1960er Jahren zählte er über ein Jahrzehnt zu den weltweit populärsten Stars und spielte vor allem wortkarge Helden in Western und Actionfilmen. Besondere Bekanntheit erlangte er 1968 im Westernepos „Spiel mir das Lied vom Tod" als mysteriöser Mundharmonikaspieler. Als einer seiner erfolgreichsten Filme gilt der Thriller „Ein Mann sieht rot" (1974), der das Thema Selbstjustiz behandelte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Filme mit Charles Bronson als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1960 bis 1988, decken also eine Spanne von 28 Jahren ab. Damit reicht sein erster gelisteter Auftritt bis 39 Jahre nach seiner Geburt zurück, der letzte bis 67 Jahre danach. Genremäßig überwiegen Action, Western, Krimi und Thriller, ergänzt um Drama, Abenteuer, Kriegsfilm, Mystery und Liebesfilm – insgesamt neun verschiedene Genres, was auf ein breites Rollenspektrum innerhalb des Actionkinos hindeutet, mit Schwerpunkt auf Western und harten Genrefilmen der 1960er bis 1980er Jahre.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,7 und 8,3 von 10, im Schnitt bei 6,6. Die höchste Bewertung erhält „Spiel mir das Lied vom Tod" (8,3), gefolgt von „Das dreckige Dutzend" (7,6) und „Die glorreichen Sieben" (7,5) – allesamt frühe Titel aus den 1960er Jahren. Die späteren Filme der 1970er und 1980er Jahre bewegen sich überwiegend im mittleren Bereich zwischen 5,7 und 7,0. Insgesamt zeigt sich damit eine Filmografie, deren am höchsten bewertete Werke am Anfang der im Katalog erfassten Karriere liegen, während das breitere Mittelfeld die späteren Jahrzehnte prägt.
Filmografie