Der Bär (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Familie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 138.241.022 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (538 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
British Columbia, Kanada, im Jahr 1885. Ein Bärenjunges verliert seine Mutter: Beim Versuch, an Honigwaben zu gelangen, stürzt sie einen Felsen hinunter. Das kleine Tier ist plötzlich auf sich gestellt, sucht Nahrung und muss sich allein durch eine unbarmherzige Natur schlagen.
Dabei kreuzt sein Weg den eines ausgewachsenen Bären. Der ist von zwei Jägern angeschossen worden und zunächst alles andere als freundlich. Erst als er seine Feindseligkeit gegenüber dem Jungen ablegt, ziehen die beiden gemeinsam durch die Wälder, und der erfahrene Bär bringt dem kleinen die Grundtechniken des Bärendaseins bei. Doch die Jäger sind ihnen auf der Spur, und bald beginnt ein Kampf um Leben und Tod.
Entstehungsgeschichte
Jean-Jacques Annaud inszenierte diesen Tierfilm aus dem Jahr 1988. Die Besetzung ist ungewöhnlich: Neben Tchéky Karyo und Jack Wallace, die die beiden Jäger spielen, stehen zwei Tiere im Verzeichnis, Bart the Bear und Youk the Bear. Der englische Titel lautet „The Bear“. Schon Kinder ab sechs Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Drama und Familie: Diese Kombination markiert einen Film, der Kinder nicht schont, sie aber auch nicht überfordert. Der Verlust der Mutter steht am Anfang, der Kampf gegen die Jäger am Ende, und dazwischen liegt eine Geschichte vom Lernen und Überleben.
Dass zwei der vier genannten Darsteller Bären sind, sagt das Entscheidende über die Anlage: Die Tiere sind nicht Kulisse, sondern Hauptfiguren, und die Menschen sind die Störung von außen. Ein Film, der so gebaut ist, muss über Bilder und Verhalten erzählen statt über Dialog. Die Beziehung zwischen dem verwaisten Jungen und dem verletzten Erwachsenen bildet das Zentrum, und die Wildnis Kanadas liefert den Raum dafür.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen: eine gute Wertung auf überschaubarer Basis. 38 Jahre nach dem Erscheinen trägt die Anlage noch: ein verwaistes Tier, ein Mentor, ein Feind.
Im Familienfilm nimmt der Titel eine eigene Stellung ein, weil er ohne kindliche Hauptfigur auskommt und die Identifikation ganz auf das Tier verlagert. Tod und Gefahr werden jungen Zuschauern zugemutet, aber in einer Form, die sie tragen können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tchéky Karyo als Tom
- Bart the Bear als The Kodiak Bear
- Douce the Bear als Youk the Bear Cub
- Jack Wallace als Bill
- André Lacombe als The Dog Hunter
- Bozo the Bear als The Mama Bear (uncredited)
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Verfügbarkeit
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