Der Name der Rose (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-09-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 77.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (3.402 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1327 reist der englische Franziskanermönch William von Baskerville im Auftrag des Kaisers in eine reiche Benediktinerabtei im Apennin, begleitet von seinem jungen Schüler Adson. Vermitteln soll er zwischen den Minoriten, die unter Ketzereiverdacht stehen, und den Gesandten des Papstes.
Der Aufenthalt gerät ihm zum Alptraum. Unter den Mönchen beginnt eine grauenvolle Mordserie, die das Kloster erschüttert, und William geht ihr mit detektivischem Spürsinn nach. Nicht jeder in den Mauern begrüßt das. Als die päpstliche Abordnung eintrifft, kehrt sich der Verdacht um: William selbst wird der Ketzerei und des Mordes beschuldigt.
Entstehungsgeschichte
Jean-Jacques Annaud inszenierte den Film, der 1986 herauskam und im Englischen „The Name of the Rose“ heißt. Sean Connery spielt den ermittelnden Mönch, Christian Slater seinen Schüler; Helmut Qualtinger und Elya Baskin gehören ebenfalls zur Besetzung. Zu sehen ist er ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Mystery treffen hier in einer Anordnung zusammen, die den Kriminalfall in eine geschlossene Welt verlegt. Das Kloster liefert, was ein Ermittlungsstoff braucht: einen begrenzten Kreis von Verdächtigen, ein Regelwerk, das Auskunft erschwert, und eine Hierarchie, gegen die jede Frage anlaufen muss. Der Mystery-Anteil entsteht weniger aus Übernatürlichem als aus Wissen, das zurückgehalten wird. Bemerkenswert ist die Doppelbewegung der Erzählung: Der Ermittler wird im Verlauf selbst zum Beschuldigten, womit die Frage nach der Wahrheit und die Frage nach der Macht, sie festzustellen, zusammenfallen.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert, der auf breite Zustimmung im bewertenden Publikum schließen lässt, auch wenn die absolute Stimmenzahl moderat bleibt. Zwischen dem Erscheinungsjahr und heute liegen 40 Jahre. Im historischen Kriminalfilm steht der Titel für eine Variante, die Aufklärungsarbeit und Glaubensstreit nicht trennt: Die Suche nach dem Täter ist zugleich eine Auseinandersetzung darüber, wer überhaupt fragen darf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Connery als William of Baskerville
- Christian Slater als Adso of Melk
- Helmut Qualtinger als Remigio da Varagine
- Elya Baskin als Severinus
- Michael Lonsdale als The Abbot
- Volker Prechtel als Malachia
- Feodor Chaliapin Jr. als Jorge de Burgos
- William Hickey als Ubertino da Casale
- Michael Habeck als Berengar
- Urs Althaus als Venantius
Weitere Filme von Jean-Jacques Annaud
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.