Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Madden |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.535.331 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (757 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Catherine ist jung und hochbegabt, und sie hat gerade ihren Vater verloren, einen brillanten Mathematikprofessor. In seinen Aufzeichnungen sucht sie nach Spuren seiner früheren Genialität — denn mit den Jahren wurde sein Denken zunehmend von geistiger Umnachtung überlagert. Ein ehemaliger Student des Vaters verliebt sich in sie und begleitet sie bei dieser Reise in die Vergangenheit. Je weiter die Suche führt, desto unausweichlicher wird für Catherine eine Frage, der sie sich stellen muss: Hat sie womöglich nicht nur die Begabung ihres Vaters geerbt, sondern auch seine Krankheit?
Entstehungsgeschichte
Für die Regie des 2005 herausgekommenen Films zeichnet John Madden verantwortlich. In den Rollen sind Gwyneth Paltrow, Anthony Hopkins, Jake Gyllenhaal und Hope Davis zu sehen. Die vier Namen entsprechen genau den vier Figuren, die die Ausgangslage benennt — Tochter, Vater, ehemaliger Student und eine weitere Beteiligte —, was auf ein Kammerspiel mit wenigen, eng verzahnten Rollen hindeutet. Die Freigabe ab 6 Jahren zeigt an, dass der Film seine Schwere nicht über drastische Bilder herstellt.
Hinter den Kulissen
Drama und Mystery greifen ineinander, ohne dass ein Verbrechen im Spiel wäre. Das Rätselhafte liegt in den Aufzeichnungen selbst und in der Frage, was von ihnen aus welchem Kopf stammt. Damit rückt eine Unsicherheit ins Zentrum, die sich nicht durch Ermittlung auflösen lässt, sondern nur durch Vertrauen oder dessen Verweigerung. Der Titelzusatz deutet auf die Nähe von Begabung und Erkrankung hin, und die Geschichte behandelt diese Nähe als Bedrohung, nicht als romantisches Motiv. Die Krankheit des Vaters wird dabei nüchtern als das gezeigt, was sie für die Angehörigen bedeutet.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 fällt das Urteil freundlich, aber ohne Begeisterung aus; die Bewertungsbasis liegt im mittleren dreistelligen Bereich und bleibt damit überschaubar. 21 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für das leise Figurendrama, das seinen Konflikt in Gesprächen und Papieren austrägt statt in äußerer Handlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gwyneth Paltrow als Catherine Llewellyn
- Anthony Hopkins als Robert Llewellyn
- Jake Gyllenhaal als Harold 'Hal' Dobbs
- Hope Davis als Claire Llewellyn
- Danny McCarthy als Cop
- Tobiasz Daszkiewicz als Limo Driver
- Gary Houston als Professor Barrow
- Leigh Zimmerman als Friend at Party
- Colin Stinton als Theoretical Physicist
- Leland Burnett als Band Vocalist
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Verfügbarkeit
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