John Madden
Werdegang
John Madden wurde am 8. April 1949 geboren und ist ein englischer Regisseur für Theater, Film, Fernsehen und Radio. Er besuchte das Clifton College und schloss 1970 sein Studium der englischen Literatur am Sidney Sussex College in Cambridge ab. Seine Karriere begann im britischen unabhängigen Filmschaffen, bevor er ins Fernsehen wechselte, wo er unter anderem Episoden von „Prime Suspect 4", „Sherlock Holmes" und „Inspector Morse" inszenierte. Als sein bedeutendstes Werk gilt „Shakespeare in Love", der 1998 mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet wurde und für den Madden selbst als bester Regisseur nominiert war, unterlag dabei jedoch Steven Spielberg für „Saving Private Ryan". Zudem war Madden als Jurymitglied für das digitale Studio Filmaka tätig, eine Plattform, auf der unentdeckte Filmemacher ihre Arbeiten Branchenvertretern vorstellen können.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Titel von John Madden als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Sie decken einen Zeitraum von 1997 bis 2022 ab, also 25 Jahre, und reichen von „Ihre Majestät Mrs. Brown" bis „Die Täuschung". Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ersten gelisteten Titel liegen 48 Jahre, zum jüngsten Titel 73 Jahre. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Thriller, Krimi, Komödie, Liebesfilm, Historie, Kriegsfilm und Mystery finden sich darunter, was auf eine vielseitige Regiearbeit ohne klare Genre-Spezialisierung hindeutet.
Einordnung
Die zehn Titel erhalten bei uns Bewertungen zwischen 5,8 und 7,4, im Durchschnitt 6,5 von 10. Die höchste Bewertung erreicht „Die Erfindung der Wahrheit" mit 7,4, die niedrigste „Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn" mit 5,8. Die Werte liegen insgesamt im mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne große Ausschläge nach oben oder unten, und spiegeln eine über 25 Jahre konstante, gleichmäßig bewertete Filmografie wider.
Filmografie (Regie)