Shakespeare in Love (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Madden |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Historie, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-12-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 289.317.794 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (3.279 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Sommer 1593: Der junge William Shakespeare leidet unter einer Schreibblockade, ihm fehlt die Muse. Dann begegnet er Lady Viola, ebenso hübsch wie klug, verliebt sich – und findet seine Inspiration wieder. Aus dem geplanten Lustspiel „Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten“ wird dabei etwas anderes. Viola wiederum möchte Schauspielerin werden, was Frauen im elisabethanischen Zeitalter streng untersagt ist. Als Mann verkleidet schleicht sie sich ohne Wills Wissen in seine Theatergruppe und übernimmt ausgerechnet die Rolle des Romeo. Zu allem Überfluss soll sie auf Befehl von Königin Elizabeth den unerträglichen Lord Wessex heiraten.
Entstehungsgeschichte
Unter John Maddens Regie entstand der 1998 erschienene Film. Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow spielen das Paar, Geoffrey Rush und Tom Wilkinson ergänzen die Besetzung. Sechs Jahre genügen, um ihn sehen zu dürfen – eine niedrige Einstufung für einen Stoff, der von Verkleidung, Verbot und erzwungener Heirat handelt.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen: Liebesfilm, Historie, Komödie und Drama. Der historische Rahmen liefert die Regel, an der sich alles bricht – das Verbot für Frauen, die Bühne zu betreten. Die Komödie entsteht aus der Verkleidung und den Verwechslungen, die daraus folgen, das Drama aus dem Umstand, dass diese Regeln real bleiben und sich nicht wegspielen lassen. Bemerkenswert ist die Verschachtelung: Eine Liebesgeschichte erzählt davon, wie eine Liebesgeschichte entsteht, während die Beteiligten sie zugleich auf der Bühne proben.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen führen zu 6,8 von 10. Das ist ein positives, aber zurückhaltendes Ergebnis, wie es historische Stoffe oft erhalten, deren Reiz stark an Sprache und Milieu hängt. 28 Jahre nach dem Erscheinen fällt vor allem die Bauweise auf: Der Film verbindet das Kostümdrama mit der Verwechslungskomödie und gewinnt daraus eine Form, die weder im einen noch im anderen Genre ganz aufgeht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joseph Fiennes als Will Shakespeare
- Gwyneth Paltrow als Viola De Lesseps
- Geoffrey Rush als Philip Henslowe
- Tom Wilkinson als Hugh Fennyman
- Judi Dench als Queen Elizabeth
- Imelda Staunton als Nurse
- Colin Firth als Lord Wessex
- Ben Affleck als Ned Alleyn
- Simon Callow als Tilney
- Steven Beard als Makepeace
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Verfügbarkeit
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