Der Couch-Trip (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Ritchie |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Radiosender sucht kurzfristig Ersatz für seinen erkrankten Star-Therapeuten Dr. Maitlin, der im Programm freimütig Ratschläge in Sachen Sex erteilt. Die Wahl fällt ausgerechnet auf einen Mann, der aus einer geschlossenen Anstalt geflohen ist und sich als Dr. Baird ausgibt. Mit ungewohnt deutlicher Aussprache wird er beim Publikum zum Erfolg. Brenzlig wird die Situation, als Dr. Maitlin seinen vermeintlichen Vertreter persönlich treffen möchte und zu allem Überfluss der echte Dr. Baird auftaucht. Einzig ein Öko-Freak namens Donald Becker kennt die wahre Identität des Hochstaplers und hält damit den Schlüssel zur Auflösung des Schwindels in der Hand.
Entstehungsgeschichte
"Der Couch-Trip" entstand 1988 unter der Regie von Michael Ritchie. In den Hauptrollen sind Dan Aykroyd, Walter Matthau, Charles Grodin und Donna Dixon zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus geflohenem Anstaltsinsassen und öffentlicher Radioaufmerksamkeit bildet den zentralen Motor der Geschichte: Wer sich versteckt, tut das hier ausgerechnet im grellsten Scheinwerferlicht. Diese Verkehrung von Verstecken und Sichtbarkeit trägt die Komödie und erlaubt es, Verwechslung, Hochstapelei und die Frage nach echter versus gespielter Autorität als Running Gag durchzuspielen. Mit dem Öko-Freak Donald Becker als Mitwisser bekommt die Handlung eine zusätzliche Nebenfigur, die als Kontrollinstanz und komisches Element zugleich fungiert. Die Besetzung mit vier profilierten Komödiendarstellern deutet auf ein Ensemblestück, das von Wortwechseln und Situationskomik lebt statt von aufwendiger Inszenierung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1988 sind inzwischen deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in die Riege der klassischen Verwechslungskomödien jener Dekade einordnet, die auf ein bekanntes Ensemble und eine zugespitzte Ausgangslage setzten, statt auf komplexe Handlungsbögen. Innerhalb des Genres bleibt er ein Beispiel für die Verbindung von Psycho-Thematik und leichter Unterhaltung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dan Aykroyd als John W. Burns, Jr.
- Walter Matthau als Donald Becker
- Charles Grodin als George Matlin
- Donna Dixon als Laura Rollins
- Richard Romanus als Harvey Michaels
- Mary Gross als Vera Maitlin
- David Clennon als Lawrence Baird
- Arye Gross als Perry Kovin
- Victoria Jackson als Robin
- Michael DeLorenzo als Lopez
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Verfügbarkeit
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