Der doppelte Held (1981)
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| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-12-22 |
| Einspielergebnis | 3.779.105 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (347 Stimmen) |
Worum es geht
Er ist der skrupelloseste und grausamste Verbrecher seiner Zeit, trägt den Beinamen „menschliche Bestie“ und wird von Polizeibehörden auf der ganzen Welt gesucht. Doch dieser Kriminelle hat einen Doppelgänger, der ihm bis ins letzte Detail gleicht: Giandomenico Fracchia, ein unscheinbarer Angestellter in einer Süßwarenfabrik.
Damit die beiden nicht verwechselt werden, stellt Kommissar Auricchio Fracchia einen Passierschein aus, der ihn eindeutig vom gefährlichen Verbrecher unterscheiden soll. Doch die Bestie erfährt von ihrem Ebenbild, dringt in Fracchias Wohnung ein, und von diesem Moment an müssen sich die beiden eine einzige Identität und ein einziges Leben teilen.
Entstehungsgeschichte
Neri Parenti drehte diese Komödie, die 1981 herauskam und den englischen Titel „Fracchia The Human Beast“ trägt. Die Besetzung umfasst Paolo Villaggio, Lino Banfi, Anna Mazzamauro und Gigi Reder. Die Handlung dreht sich ganz um die Verwechslungsgeschichte zweier gleich aussehender Männer.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie setzt der Film auf ein bewährtes Motiv: den Doppelgänger. Die Verwechslung eines harmlosen Durchschnittsmenschen mit einem gefürchteten Verbrecher ist eine Konstellation, die fast von selbst komische Situationen erzeugt. Der Gegensatz könnte kaum größer sein, auf der einen Seite ein Angestellter aus einer Süßwarenfabrik, auf der anderen ein international gesuchter Krimineller.
Der Passierschein des Kommissars ist dabei ein treffendes Detail. Er soll Ordnung schaffen, wo das Aussehen keine Unterscheidung mehr zulässt, und wird so zum Symbol für die Hilflosigkeit der Behörden. Richtig zugespitzt wird die Lage jedoch erst, als der Verbrecher seinen Doppelgänger aufsucht. Aus der bloßen Gefahr einer Verwechslung wird ein erzwungenes Zusammenleben, bei dem die Grenze zwischen dem braven Bürger und dem Kriminellen immer mehr verschwimmt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 zeigt eine wohlwollende Aufnahme. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, eine Zahl, die für eine ältere Komödie eine beachtliche Aufmerksamkeit belegt. Seit dem Erscheinen sind 45 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie steht der Film für jene Werke, die mit Verwechslung und Übertreibung arbeiten und einen gewöhnlichen Helden in eine außergewöhnliche Lage bringen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Giandomenico Fracchia / La Belva Umana
- Lino Banfi als Commissario Auricchio
- Anna Mazzamauro als Signorina Corvino
- Gigi Reder als Madre della Belva Umana
- Massimo Boldi als Pera
- Francesco Salvi als Neuro
- Sandro Ghiani als De Simone
- Antonio Allocca als Ufficiale dei Carabinieri
- Jole Silvani als Palmira
- Fiammetta Baralla als Cicciona che fa footing
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Verfügbarkeit
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