Infelici e contenti (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-12-18 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (109 Stimmen) |
Worum es geht
Zwei Männer mit Behinderungen treffen sich zufällig in einem Hospiz: Aldo und Vittorio, der eine im Rollstuhl, der andere blind. Aus der Begegnung entsteht eine spontane Einladung – gemeinsam soll es zu einem Vergnügungsausflug nach Sanremo an die ligurische Küste gehen. Doch die Reise ist nicht so unschuldig, wie sie zunächst wirkt, denn Vittorio ist trotz seiner Blindheit ein Betrüger, der in Schwierigkeiten steckt. Die Ausgangslage verspricht ein Zusammenspiel aus Situationskomik und einer Dynamik, bei der nicht alles ist, wie es scheint.
Entstehungsgeschichte
"Infelici e contenti" entstand 1992 unter der Regie von Neri Parenti. In den Hauptrollen sind Renato Pozzetto und Ezio Greggio als das ungleiche Duo Aldo und Vittorio zu sehen, an ihrer Seite stehen Marina Suma und Roberto Bisacco. Der Film ordnet sich als Komödie ein.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstellation der beiden Hauptfiguren – ein Rollstuhlfahrer und ein blinder Mann, der sich zudem als Trickbetrüger entpuppt – legt eine Handlung an, die auf Wortspiel, Täuschung und Situationskomik setzt statt auf ernsthafte Auseinandersetzung mit Behinderung. Die Reise nach Sanremo als äußerer Rahmen deutet auf eine klassische Road-Trip-Struktur hin, in der die beiden Protagonisten durch wechselnde Situationen und Begegnungen geführt werden. Dass Vittorios Blindheit mit seiner Rolle als Betrüger verknüpft wird, verspricht komische Verwechslungen und Täuschungsmanöver, die aus dem Kontrast zwischen vermeintlicher Hilflosigkeit und tatsächlicher Gerissenheit ihren Witz ziehen. Die Besetzung mit zwei bekannten Komikergesichtern in den Hauptrollen unterstreicht diese Ausrichtung auf pointierte, dialoggetriebene Unterhaltung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das weder auf besondere Begeisterung noch auf deutliche Ablehnung schließen lässt. Seit der Entstehung 1992 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was die geringe Zahl an Stimmen zusätzlich einordnet: Der Titel hat offenbar kein breites, anhaltendes Publikum jenseits eines kleinen Kreises gefunden. Innerhalb der italienischen Komödientradition der frühen 1990er Jahre reiht sich der Film mit seiner Konstellation aus Situationskomik und Star-Duo in ein Genre ein, das stark auf bekannte Gesichter und pointierte Dialoge setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Renato Pozzetto als Aldo
- Ezio Greggio als Vittorio
- Marina Suma als Alessandra
- Roberto Bisacco als Petrilli
- Angelo Bernabucci als Romano
- Francesca D'Aloja als Ornella
- Yvonne Sciò als Sara
- Renata Attivissimo als Valeria
- Fabiana Del Carmen Medici als Suora
- Lucrezia Molerio als Suor Teresa
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Verfügbarkeit
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