Der letzte Gentleman (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shari Springer Berman |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 453.079 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louis Ives unterrichtet Literatur an einer Schule in Princeton und trägt ein Geheimnis mit sich, das ihn selbst verwirrt: eine Faszination für weibliche Unterwäsche. Als die Schulleiterin ihn dabei erwischt, wie er einen BH trägt, ist seine Stelle nicht mehr zu halten. Louis zieht nach New York, um dort eine künstlerische Berufung zu finden und sich über seine sexuelle Identität klarer zu werden. In Manhattan mietet er sich ein winziges Zimmer bei Henry Harrison, einem exzentrischen Intellektuellen mittleren Alters, der behauptet, einst ein bedeutendes Theaterstück geschrieben zu haben, das ihm von einem früheren Mitbewohner gestohlen worden sei. Nach und nach entwickelt Louis eine Mischung aus Einschüchterung und Faszination für die eigenwilligen Gewohnheiten seines Vermieters, der sich als mittelloser, misogyner Reaktionär entpuppt, dabei aber als bezahlter Begleiter wohlhabender älterer Damen Zugang zur New Yorker Gesellschaft hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2010 unter der Regie von Shari Springer Berman und ist eine Komödie mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren. Die Besetzung versammelt Kevin Kline, Paul Dano, Katie Holmes und John C. Reilly.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus schüchternem jungem Lehrer und schillerndem, gesellschaftlich versiertem Vermieter bildet den Rahmen für eine Geschichte, die Identitätssuche mit sozialer Beobachtung verknüpft. Dass Louis' Zurückhaltung auf Henrys Exzentrik und dessen zynische Weltsicht trifft, erzeugt ein Spannungsfeld, in dem beide Figuren sich gegenseitig entlarven und ergänzen. Die Besetzung mit Kevin Kline als schillerndem Gegenpart zu Paul Danos zurückhaltendem Louis deutet auf ein Kammerspiel hin, das stark von den Dialogen und der Reibung zwischen den Charakteren lebt, statt auf äußere Handlung zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit seiner Entstehung sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, was den Titel innerhalb der Komödien seiner Zeit als eine eher leise, figurenzentrierte Variante des Genres erscheinen lässt, fernab lauter Mainstream-Erfolge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Kline als Henry Harrison
- Paul Dano als Louis Ives
- Katie Holmes als Mary Powell
- John C. Reilly als Gershon Gruen
- Dan Hedaya als Aresh
- Alicia Goranson als Sandra
- Patti D'Arbanville als Katherine Hart
- Celia Weston als Meredith Lagerfeld
- John Pankow als George
- Marisa Ryan als Tanya
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Verfügbarkeit
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