Der letzte Zug (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Blake Edwards |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kelly Sherwood wird eines Abends in ihrer eigenen Wohnung von einem Fremden überrascht, der sie zwingt, eine Bank auszurauben. Zu sehen bekommt sie ihn kaum – zu erkennen ist er vor allem an seinem asthmatischen Atem, der ihn zu einer unheimlichen, fast körperlosen Bedrohung macht. Als sie sich an das FBI wendet, übernimmt Agent John Ripley den Fall. Nicht nur Kelly ist in Gefahr, auch ihre jüngere Schwester Toby soll als Druckmittel dienen. Das FBI baut eine Falle auf, in der Kelly als Köder dient, doch der Täter entkommt zunächst. Die Spannung steigt, während beide Schwestern zunehmend verängstigt zwischen Kooperation und Angst um ihr Leben schwanken.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1962 unter der Regie von Blake Edwards. In den Hauptrollen sind Glenn Ford als FBI-Agent John Ripley und Lee Remick als Kelly Sherwood zu sehen, an ihrer Seite Stefanie Powers als Toby und Roy Poole. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Kriminalfilm zeigt sich hier in einer Konstruktion, die auf Erpressung, Verfolgung und einer akustisch statt visuell definierten Bedrohungsfigur beruht. Dass der Täter über weite Strecken nur durch sein Atmen präsent ist, verlagert die Spannung von der direkten Konfrontation hin zu einem Gefühl ständiger, unsichtbarer Überwachung. Die Anlage der Geschichte um zwei Schwestern, die sich gegenseitig schützen müssen, während staatliche Ermittler im Hintergrund eine Falle vorbereiten, verbindet familiäre Sorge mit prozeduraler Polizeiarbeit und macht aus einer klassischen Erpressungsgeschichte ein Geflecht aus Kontrolle, Täuschung und Zeitdruck.
Einordnung & Wirkung
Über sechzig Jahre nach seiner Entstehung liegt der Film bei einer Durchschnittsbewertung von 7,1 aus einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich angesiedelten Stimmenzahl. Das deutet auf ein Werk hin, das eher von einem interessierten Publikum als von einer breiten Masse bewertet wurde. Innerhalb des Thriller- und Kriminalgenres steht er für eine Erzählweise, die auf psychologischen Druck statt auf offene Gewalt setzt und damit einen eigenen, zurückhaltenden Ton innerhalb des Genres pflegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Ford als John Ripley
- Lee Remick als Kelly Sherwood
- Stefanie Powers als Toby Sherwood
- Roy Poole als Brad
- Ned Glass als Popcorn
- Anita Loo als Lisa Soong
- Patricia Huston als Nancy Ashton
- Gilbert Green als Special Agent
- Clifton James als Capt. Moreno
- Al Avalon als Man Who Picks Up Kelly
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Verfügbarkeit
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