Glenn Ford
Werdegang
Glenn Ford, eigentlich Gwyllyn Samuel Newton Ford, wurde am 1. Mai 1916 in Sainte-Christine-d'Auvergne in Québec geboren und starb am 30. August 2006 in Beverly Hills. Seinen Künstlernamen entlehnte er dem Ort Glenford, wo sein Vater ein Unternehmen besaß und wo Ford den Großteil seiner Kindheit verbrachte. Bekannt wurde er 1940 an der Seite von Rita Hayworth, mit der er insgesamt fünf Filme drehte, darunter das Film-noir-Drama „Gilda" von 1946. In den 1940er und 1950er Jahren war er vor allem in Western und Film noirs zu sehen, meist als aufrechter Held, seltener als Bösewicht. 1953 und 1954 entstanden unter der Regie von Fritz Lang zwei Filme der Schwarzen Serie mit ihm. Daneben übernahm er auch Rollen in ernsteren Dramen und in Filmkomödien.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Filme mit Glenn Ford als Schauspieler verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel decken einen Zeitraum von 1946 bis 1981 ab, also 35 Jahre, beginnend rund 30 Jahre nach seiner Geburt und bis 65 Jahre danach reichend. Das Genrespektrum ist breit gestreut und umfasst Krimi, Thriller, Liebesfilm, Drama, Western, Komödie, Action, Historie, Kriegsfilm, Horror, Mystery und Science Fiction – zwölf Genres insgesamt, was auf eine vielseitige Rollenauswahl über die Jahrzehnte hindeutet. Zu den vertretenen Titeln zählen „Heißes Eisen", „Gilda", „Zähl bis drei und bete", „Die unteren Zehntausend", „Der letzte Zug", „Die Saat der Gewalt", „Lebensgier", „Schlacht um Midway", „Ab in die Ewigkeit" und „Die Außerirdischen".
Einordnung
Die zehn Titel im Katalog erreichen Bewertungen zwischen 5,3 und 7,7 von 10, im Durchschnitt liegt der Schnitt bei 6,8. Damit bewegt sich die Bandbreite von solide bis überdurchschnittlich, ohne extreme Ausschläge nach unten oder oben. Der älteste erfasste Titel liegt inzwischen fast acht Jahrzehnte zurück, der jüngste über vier Jahrzehnte, was die Spannweite der hier abgebildeten Karriere verdeutlicht.