Der Mann, der vom Himmel fiel (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Roeg |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (623 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Von einem unbekannten Planeten, auf dem eine verheerende Dürre das Leben fast ausgelöscht hat, kommt einer der wenigen Überlebenden zur Erde. Er sucht Rettung für sein Volk. In menschlicher Gestalt und unter dem Namen Thomas Jerome Newton gelingt es ihm binnen kurzer Zeit, mit mitgebrachten Patenten einen überaus mächtigen Elektronikkonzern aufzubauen: World Enterprise.
Aus dem angehäuften Vermögen verpflichtet er den Wissenschaftler Nathan Bryce. Dessen Aufgabe ist ein Raumschiff, das Newton nicht nur zu seinem Heimatplaneten zurückbringen, sondern auch die Energie dorthin schaffen soll, die diesen wiederbeleben könnte. Nur wenige Menschen wissen mehr oder weniger genau über sein Geheimnis Bescheid. Dennoch dringt es nach außen, und die von der Übermacht des Konzerns bedrohten Interessen rufen die CIA auf den Plan.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1976, Regie führte Nicolas Roeg. Genannt sind David Bowie, Rip Torn, Candy Clark und Tony Mascia. Die Altersfreigabe wurde auf 16 Jahre festgesetzt.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Drama und Fantasy in einer Zuordnung deuten an, dass die Ankunft eines Fremden hier nicht als technisches, sondern als menschliches Problem verhandelt wird. Der Ausgangspunkt wäre in vielen Erzählungen der Auftakt zu einem Rettungsabenteuer. Hier führt er in den Aufbau eines Unternehmens — Patente, Kapital, ein Konzern.
Damit verschiebt sich die Bedrohung. Nicht der Besucher gefährdet die Erde, sondern die irdischen Interessen gefährden den Besucher, sobald sein Konzern zu groß wird. Das Motiv der Dürre auf dem Heimatplaneten und das des unbegrenzten Wachstums auf der Erde stehen dabei in einem Verhältnis, das die Geschichte nicht erklären muss.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 ergibt ein solides Bild im oberen Mittelfeld, gestützt auf eine begrenzte Zahl von Stimmen. Für einen Film dieses Alters ist das ein Wert, der eher auf ein interessiertes als auf ein breites Publikum verweist.
50 Jahre trennen das Erscheinungsjahr von der Gegenwart. Innerhalb der Science Fiction gehört der Titel damit zu jenen Arbeiten, die ihr Genre weniger als Schauplatz denn als Mittel zur Beschreibung von Entfremdung nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Bowie als Thomas Jerome Newton
- Rip Torn als Nathan Bryce
- Candy Clark als Mary-Lou
- Tony Mascia als Arthur
- Buck Henry als Oliver Farnsworth
- Bernie Casey als Peters
- Adrienne La Russa als Helen
- Claudia Jennings als Peters' Wife (uncredited)
- Rick Riccardo als Trevor
- Jim Lovell als James Lovell
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Verfügbarkeit
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