Performance. (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Roeg |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 900.500 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chas Devlin gehört zur Unterwelt, und dort trägt er einen Titel, der wie ein Beruf klingt: Er ist ein "Performer", einer, der Gegner mit roher Gewalt einschüchtert und in Schach hält. Als er auf der Flucht ist, findet er Unterschlupf in einem Haus, das kaum wie eine Zuflucht wirkt, sondern wie eine eigene, in sich geschlossene Welt: dem höhlenartigen Anwesen des zurückgezogen lebenden Rockmusikers Turner. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, und genau daraus entsteht die Spannung der Geschichte. Was als vorübergehendes Verstecken beginnt, verschiebt sich zusehends. Die Grenzen zwischen Chas' harter Gangsterwelt und Turners exzentrischer Selbstinszenierung lösen sich auf, Rollen kippen, Identitäten verschwimmen. Chas verliert nach und nach den Halt in der Realität, während Turner seine eigene Form der Selbstfindung bis an einen Punkt treibt, der nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Entstehungsgeschichte
"Performance." entstand 1970 unter der Regie von Nicolas Roeg und ist als Kriminaldrama angelegt. In den Hauptrollen stehen James Fox als Chas und Mick Jagger als Turner, an ihrer Seite Anita Pallenberg und Michèle Breton. Der Film trägt die Freigabe ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Drama zeigt sich hier nicht als klassische Gangsterhandlung mit Auflösung, sondern als Studie zweier gegensätzlicher Lebensformen, die aufeinandertreffen und sich gegenseitig zersetzen. Dass mit Mick Jagger ein Musiker in einer der Hauptrollen besetzt ist, unterstreicht die Nähe der Figur Turner zu einer Welt von Bühne und Selbstdarstellung, während James Fox als Chas die Gewaltwelt der Unterwelt verkörpert. Die Konstruktion der Geschichte – ein Eindringling, der sich in fremden Räumen zunehmend selbst verliert – macht deutlich, dass es weniger um äußere Handlung als um das Auflösen von Identität und Rolle geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren bis oberen Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1970 liegt inzwischen mehr als ein halbes Jahrhundert, was den Titel innerhalb des Kriminaldramas als frühes Beispiel für eine Erzählweise erscheinen lässt, die auf Illusion, Rollentausch und den Zusammenbruch klarer Grenzen zwischen Figuren setzt statt auf lineare Spannungsdramaturgie.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Fox als Chas
- Mick Jagger als Turner
- Anita Pallenberg als Pherber
- Michèle Breton als Lucy
- Ann Sidney als Dana
- John Bindon als Moody
- Stanley Meadows als Rosebloom
- Allan Cuthbertson als The Lawyer
- Anthony Morton als Dennis
- Johnny Shannon als Harry Flowers
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Verfügbarkeit
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