Hexen hexen (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Roeg |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Familie, Horror |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.418 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer Hexenkonferenz tritt die Oberhexe Eva Ernst vor ihre Versammlung und stellt einen Plan vor, der in seiner Sachlichkeit besonders unangenehm wirkt: In allen Candy-Stores Englands soll Schokolade verkauft werden, die Kinder innerhalb von zwei Stunden in Mäuse verwandelt. Die Rechnung ist einfach, das Vertriebsnetz steht, und niemand außerhalb des Saals ahnt etwas davon. Niemand — bis auf den neunjährigen Luke und seine Oma Helga, die zufällig mehr erfahren, als für sie gut ist. Die beiden stellen sich den Hexen entgegen, und schon dieses Kräfteverhältnis beschreibt die Ausgangslage: ein Kind und eine alte Frau gegen eine organisierte Versammlung.
Entstehungsgeschichte
Regie bei dem 1990 erschienenen britischen Kinderfilm führte Nicolas Roeg. Zur Besetzung zählen Jasen Fisher, Mai Zetterling, Anjelica Huston und Charlie Potter — eine Mischung, in der Kinderdarsteller und erwachsene Darsteller unmittelbar gegeneinander antreten, so wie es die Anlage der Geschichte verlangt. Die Freigabe ab 6 Jahren weist den Film einem jungen Publikum zu.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Familie und Horror sind eine Kombination, die im Kinderfilm selten so ausdrücklich zusammenkommt. Sie erklärt, warum die Geschichte ihre Bedrohung nicht wegerzählt: Die Verwandlung von Kindern in Mäuse ist ein Märchenmotiv, wird hier aber als kalt geplantes Vorhaben eingeführt. Der Familienanteil sorgt dafür, dass ein Kind und seine Großmutter die Handlung tragen; der Horroranteil dafür, dass die Gegenseite ernst genommen wird. Aus dieser Spannung bezieht der Stoff seinen Reiz.
Einordnung & Wirkung
Über tausend Stimmen ergeben 7,0 von 10 — ein klar positiver Wert oberhalb der Mitte, ohne Ausschlag nach ganz oben. Bei einem Film, der zugleich Familien- und Horrorelemente führt, ist das erwartbar: Die Mischung findet nicht bei jedem denselben Anklang. 36 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, dass Kinderstoffe unheimlich sein dürfen, ohne den Rahmen zu verlassen. Die Freigabe ab 6 Jahren und die Zuordnung zum Horror stehen dabei nur scheinbar im Widerspruch: Gemeint ist ein Schrecken, der aus Märchenlogik stammt und im Erzählen selbst begrenzt bleibt. Die Stimmenzahl deutet auf ein Publikum, das den Film kennt, ohne dass er ständig neu verhandelt würde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jasen Fisher als Luke Eveshim
- Mai Zetterling als Helga Eveshim
- Anjelica Huston als Miss Eva Ernst
- Charlie Potter als Bruno Jenkins
- Rowan Atkinson als Mr Stringer
- Bill Paterson als Mr Jenkins
- Brenda Blethyn als Mrs Jenkins
- Jane Horrocks als Miss Irvine
- Nora Connolly als Beatrice
- Rose English als Dora
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Verfügbarkeit
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