Der Postmann (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Radford |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-09-22 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mario hatte doppeltes Pech: Er wurde auf einer süditalienischen Insel geboren, die allein vom Fischfang lebt, und ausgerechnet diese Arbeit ist ihm zuwider. Umso größer die Freude, als er erfährt, dass er im Nachbardorf als Briefträger angestellt wird und sein Dienst sich zudem auf eine einzige Adresse beschränkt. Aber was für eine Adresse: die des chilenischen Dichters Pablo Neruda, der dort im Exil lebt.
Neruda findet den begeisterten Verehrer anfangs aufdringlich, lässt sich nach und nach jedoch für ihn einnehmen. Zwischen beiden Männern entsteht eine Freundschaft. Dem Mann, der seine Verbindung zur Welt herstellt, vermittelt der Dichter die Liebe zu den Worten und den Sinn für ihre Anordnung. Er hilft ihm sogar dabei, die Frau für sich zu gewinnen, die er liebt und bald heiraten wird.
Entstehungsgeschichte
Michael Radford übernahm die Regie dieses 1994 erschienenen Films. Die Besetzung führt Massimo Troisi, Philippe Noiret, Maria Grazia Cucinotta und Renato Scarpa.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm liegen hier übereinander, und die Motive zeigen, wie das gemeint ist: Insel, Brief, Melancholie, Briefträger, Neapel und Fischer. Melancholie steht zwischen den anderen Motiven wie ein Vorzeichen. Der Witz entsteht aus der Ungleichheit der beiden Männer, die Rührung aus ihrer Annäherung. Bemerkenswert ist die Enge des Schauplatzes: eine Insel, ein Beruf, ein Empfänger. Aus dieser Beschränkung zieht die Geschichte ihre Kraft, weil jeder Gang zum Haus des Dichters zwangsläufig Gewicht bekommt. Der Brief ist dabei nicht nur Gegenstand, sondern das Mittel, mit dem die Figuren einander überhaupt erreichen.
Einordnung & Wirkung
7,9 von 10 Punkte bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen sind ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis und der höchste Wert, den ein Film mit dieser Stimmenzahl gewöhnlich erreicht. Zweiunddreißig Jahre nach dem Erscheinungsjahr 1994 steht die Arbeit für ein leises Kino, das Freundschaft und Sprache in den Mittelpunkt rückt statt Handlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Massimo Troisi als Mario Ruoppolo
- Philippe Noiret als Pablo Neruda
- Maria Grazia Cucinotta als Beatrice Russo
- Renato Scarpa als Telegrapher
- Linda Moretti als Donna Rosa
- Mariano Rigillo als Di Cosimo
- Anna Bonaiuto als Matilde
- Sergio Solli als Peasant
- Carlo Di Maio als Priest
- Nando Neri
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Verfügbarkeit
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