Karl Malden
Werdegang
Karl Malden, eigentlich Mladen George Sekulovich, wurde am 22. März 1912 in Chicago geboren und starb am 1. Juli 2009 in Los Angeles. Sein Filmdebüt hatte er 1940 in „They Knew What They Wanted" an der Seite von Charles Laughton. Im Zweiten Weltkrieg diente er bei den United States Army Air Forces, wo er den Schauspieler Brad Dexter kennenlernte, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Nach dem Krieg setzte er seine Bühnenarbeit fort und trat nebenher in Filmen auf. Besonders eng war seine Zusammenarbeit mit Regisseur Elia Kazan, mit dem er bereits am Broadway erfolgreich gearbeitet hatte. Für seine Rolle als Harold Mitchell in „Endstation Sehnsucht" (1951) erhielt er einen Oscar als bester Nebendarsteller, 1954 wurde er für „Die Faust im Nacken" erneut nominiert. In Deutschland wurde er vor allem durch die Rolle des Lt. Mike Stone in der Fernsehserie „Die Straßen von San Francisco" bekannt, die er von 1972 bis 1977 spielte. Seit den 1970er-Jahren trat er überwiegend in Fernsehfilmen auf, seinen letzten Auftritt hatte er im Jahr 2000.
Filmografie bei uns
Im Katalog finden sich 18 Titel mit Karl Malden, 17 Filme und eine Serie. Die Titel decken den Zeitraum von 1951 bis 1987 ab, also 36 Jahre seines Schaffens, was einem Abstand von 39 bis 75 Jahren zu seinem Geburtsjahr entspricht. Die Genrepalette ist breit gestreut und reicht von Krimi und Drama über Western, Kriegsfilm und Historie bis zu Science Fiction und Horror, was für einen vielseitig eingesetzten Charakterdarsteller spricht.
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,2 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 6,9. Die höchsten Werte erreichen mit „Die Faust im Nacken" (7,9) und „Endstation Sehnsucht" (7,6) die frühen Titel aus den 1950er-Jahren, während spätere Werke wie „Nuts… Durchgedreht" (5,7) und „Meteor" (5,2) am unteren Ende der Skala liegen. Insgesamt zeichnet sich damit ein Katalogbild ab, in dem die früheren Arbeiten tendenziell besser bewertet sind als die späteren.
Filmografie