Der Schnee am Kilimandscharo (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Guédiguian |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.909.485 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michel hat seine Arbeit verloren, doch das Glück mit seiner Frau Marie-Claire bleibt ungetrübt. Seit dreißig Jahren sind die beiden ein Paar, Kinder und Enkel bereiten ihnen Freude, enge Freunde stehen ihnen zur Seite, und auf ihr gewerkschaftliches und politisches Engagement sind sie stolz. Ihr Leben scheint von einer seltenen Klarheit und Aufrichtigkeit getragen. Dieses Glück zerbricht in dem Moment, in dem zwei maskierte, bewaffnete Männer in ihre Wohnung eindringen, sie fesseln, schlagen, ihnen die Eheringe abnehmen und mit ihren Kreditkarten fliehen. Die Erschütterung wird noch größer, als sich herausstellt, dass hinter dem Überfall einer der jungen Arbeiter steckt, der zusammen mit Michel entlassen wurde.
Entstehungsgeschichte
„Der Schnee am Kilimandscharo“ entstand 2011 unter der Regie von Robert Guédiguian. Der Film ist als Drama angelegt und trägt die Altersfreigabe 12. In den Hauptrollen sind Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan und Grégoire Leprince-Ringuet zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein privates Familienglück mit den Folgen wirtschaftlicher Verunsicherung: Entlassung, Verarmung und die Verzweiflung, die daraus entsteht, treffen unmittelbar auf ein Leben, das von Solidarität und politischem Engagement geprägt ist. Dass der Täter selbst zu den Entlassenen gehört, macht aus dem Überfall mehr als ein zufälliges Verbrechen – er stellt die Grundüberzeugungen der Hauptfiguren infrage und zwingt sie, ihr Verständnis von Gerechtigkeit und Nähe neu zu befragen. Die Anlage der Handlung als reines Drama, ohne Genrebeimischungen, lässt vermuten, dass der Film weniger auf äußere Spannung als auf die innere Auseinandersetzung der Figuren setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung sind mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich daran etwas geändert hätte. Innerhalb des sozial grundierten Dramas steht er für eine Erzählweise, die persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Fragen eng miteinander verknüpft, ohne dabei auf große Effekte zu setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ariane Ascaride als Marie-Claire Marteron
- Jean-Pierre Darroussin als Michel Marteron, Husband of Marie-Claire
- Gérard Meylan als Raoul, Brother-in-law and Childhood Friend of Michel
- Grégoire Leprince-Ringuet als Christophe Brunet
- Marilyne Canto als Denise, Sister of Marie-Claire, Wife of Raoul
- Anaïs Demoustier als Flo, Daughter of Marie-Claire and Michel
- Adrien Jolivet als Gilles, Son of Marie-Claire and Michel
- Robinson Stévenin als Commissioner
- Karole Rocher als Christophe's Mother
- Julie-Marie Parmentier als Agnès, Christophe's Neighbor
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Verfügbarkeit
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