Gloria Mundi – Rückkehr nach Marseille (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Guédiguian |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Geburt der kleinen Gloria bringt eine ganze Familie in Marseille zusammen. Für die jungen Eltern ist es ein Moment der Freude, aber auch der Sorge, denn wirtschaftlich stehen sie auf wackligen Beinen. Um über die Runden zu kommen, sind sie auf die Unterstützung der gesamten Familie angewiesen – auch auf die des Großvaters, der gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich in ein Leben zurückfinden muss, das sich in seiner Abwesenheit verändert hat. Die Geschichte verfolgt, wie die Familienmitglieder unter dem Druck knapper Mittel unterschiedliche Wege suchen, sich über Wasser zu halten.
Entstehungsgeschichte
„Gloria Mundi – Rückkehr nach Marseille“ stammt aus dem Jahr 2019 und wurde von Robert Guédiguian inszeniert. In den Hauptrollen sind Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan und Anaïs Demoustier zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und dem Drama zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Erzählung ist als Familiendrama angelegt, das sich eng an einer einzelnen Wohngemeinschaft aus Eltern, Kindern und Großeltern entlangbewegt und darüber ein größeres gesellschaftliches Bild entstehen lässt. Dass ausgerechnet die Geburt eines Kindes den Ausgangspunkt bildet, verschärft den Kontrast zwischen privatem Glück und ökonomischer Unsicherheit. Die Rückkehr des Großvaters aus dem Gefängnis fügt der Familienkonstellation eine zusätzliche Spannungsebene hinzu, da sie alte Bindungen und neue Abhängigkeiten gleichzeitig aufruft. Die Beschreibung einer Welt, in der bürgerliche Existenzen wie Kartenhäuser einstürzen können, deutet darauf hin, dass der Film weniger einzelne Figuren als vielmehr die Bedingungen ihres Zusammenlebens in den Blick nimmt. Solidarität erscheint dabei als Wert, dessen Mittel knapper werden, was der Geschichte eine nüchterne, wenig beschönigende Grundhaltung gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass er bislang eher ein kleineres Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in die Reihe sozial grundierter Milieudramen aus Frankreich einordnet, die familiäre Beziehungen als Spiegel wirtschaftlicher Verhältnisse erzählen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ariane Ascaride als Sylvie Benar
- Jean-Pierre Darroussin als Richard Benar
- Gérard Meylan als Daniel Ortega
- Anaïs Demoustier als Mathilda
- Robinson Stévenin als Nicolas
- Lola Naymark als Aurore
- Grégoire Leprince-Ringuet als Bruno
- Angelica Sarre als La doctoresse
- Pauline Caupenne als La nourrice
- Yann Trégouët als L'homme urgence
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Verfügbarkeit
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