Der Teufel mit der weißen Weste (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Pierre Melville |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (314 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Juwelendieb Maurice erschießt den Hehler, der seine Freundin umgebracht hat. Kurz darauf plant er den nächsten Coup, doch der geht schief: Sein Komplize Rémy kommt ums Leben, Maurice selbst wird verletzt und landet schließlich im Gefängnis, weil ihn jemand verraten hat.
Den Verräter glaubt Maurice schnell gefunden zu haben. Er verdächtigt seinen Freund Silien, der als Spitzel für die Polizei arbeitet, und setzt einen Killer auf ihn an. Doch ausgerechnet Silien setzt alles daran, Maurice zu entlasten. Er will erreichen, dass die Polizei einen anderen für den Mord festnimmt, und scheut dabei vor nichts zurück, weder vor gefälschten Spuren noch vor der Beeinflussung einer Zeugin. Wie dieses Spiel aus Misstrauen und Loyalität ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Pierre Melville inszenierte diesen Film, der 1962 erschien. Jean-Paul Belmondo, Serge Reggiani, Jean Desailly und René Lefèvre gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Krimi verbinden sich zu einer Geschichte, deren eigentliches Thema der Zweifel ist. Der Krimi liefert Diebstahl, Mord und Polizeiarbeit, der Thriller die Bedrohung durch den bestellten Killer. Das Drama liegt in der Freundschaft zweier Männer, von denen einer den anderen für einen Verräter hält.
Die Anlage lebt von einer doppelten Täuschung. Silien bewegt sich zwischen Unterwelt und Polizei, und gerade diese Zwischenstellung macht ihn für Maurice verdächtig. Das Publikum wird dabei in eine ähnliche Unsicherheit versetzt wie die Hauptfigur, denn Handlungen, die nach Verrat aussehen, können einem ganz anderen Zweck dienen. Der deutsche Titel spielt mit genau diesem Gegensatz zwischen äußerem Anschein und innerer Absicht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 zeigt eine klar positive Aufnahme. Die Stimmen bewegen sich im niedrigen dreistelligen Bereich, die Basis ist also eher schmal.
Nach 64 Jahren lässt sich die Stellung gut beschreiben: Innerhalb des Kriminalfilms steht das Werk für eine Spielart, die weniger auf Action setzt als auf Loyalität, Verrat und die Frage, ob man den Menschen, die einem am nächsten stehen, überhaupt trauen kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Silien
- Serge Reggiani als Maurice Faugel
- Jean Desailly als Superintendant Clain
- René Lefèvre als Gilbert Varnove
- Marcel Cuvelier als Police inspector
- Philippe March als Jean
- Fabienne Dali als Fabienne
- Monique Hennessy als Thérèse
- Carl Studer als Kern
- Christian Lude als Doctor
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Verfügbarkeit
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