Der Teufelshauptmann (1949)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Drama, Western |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1949-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (419 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hauptmann Brittles genießt bei den „Blauen Grenzreitern“ höchstes Ansehen. Sein Ruhestand steht unmittelbar bevor, doch eine letzte Aufgabe wartet noch auf ihn: Er soll zwei Frauen in Sicherheit bringen, denn ein großer Kampf zwischen Weißen und indianischen Kriegern zeichnet sich ab.
Als Brittles die beiden an der Poststation absetzen will, bietet sich ihm ein Bild der Verwüstung. Die Station ist niedergebrannt, unter den Trümmern liegen die Leichen der Männer, die dort Dienst taten. Der Hauptmann will für dieses Blutbad sofort Vergeltung üben. Doch da trifft eine Meldung ein, die alles verändert: Bereits tausend schwer bewaffnete indianische Krieger reiten den Fluss entlang. Wie Brittles zwischen Rachewunsch, Schutzauftrag und drohender Übermacht entscheidet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
John Ford führte Regie bei diesem Western aus dem Jahr 1949, der im englischsprachigen Raum „She Wore a Yellow Ribbon“ heißt. Zur Besetzung gehören John Wayne, Joanne Dru, John Agar und Ben Johnson. Die Freigabe ab 12 Jahren erlaubt ein jugendliches Publikum trotz der kriegerischen Grundsituation.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Western. Die Western-Elemente liefern den Rahmen mit Grenzreitern, Poststation und bevorstehender Schlacht, das Drama richtet den Blick auf einen Mann am Ende seiner Laufbahn. Diese doppelte Anlage gibt der Geschichte ihre eigentliche Spannung: Ein Offizier, der sich eigentlich verabschieden sollte, wird in seinen letzten Tagen vor die schwersten Entscheidungen gestellt.
Die Situation verdichtet mehrere Konflikte auf engem Raum. Der Auftrag, Zivilistinnen zu schützen, steht gegen den Impuls zur Vergeltung, und die Nachricht von der großen Streitmacht zwingt zu Abwägungen, in denen persönliche Ehre und Verantwortung für andere kollidieren. Aus heutiger Sicht spiegelt die Darstellung der Konfliktparteien zudem die Sichtweise ihrer Entstehungszeit wider, was beim Anschauen mitzudenken ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten wird der Film vom Publikum wohlwollend bewertet. Einige hundert Stimmen stehen hinter diesem Wert, für einen Film dieses Alters eine eher kleine Gemeinde.
77 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den älteren Vertretern des Westerns, die das Genre nicht allein über Gefechte erzählen, sondern über Pflichtgefühl, Abschied und das Ende einer Dienstzeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Capt. Nathan Cutting Brittles
- Joanne Dru als Olivia Dandridge
- John Agar als Lt. Flint Cohill
- Ben Johnson als Sgt. Tyree
- Harry Carey Jr. als 2nd Lt. Ross Pennell
- Victor McLaglen als First Sergeant Quincannon
- Mildred Natwick als Abby Allshard
- George O'Brien als Maj. Mac Allshard
- Arthur Shields als Dr. O'Laughlin
- Michael Dugan als Sgt. Hochbauer
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Verfügbarkeit
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