Der Todesschrei (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jerzy Skolimowski |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Horror |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-06-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Cricket-Spiel zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Insassen einer psychiatrischen Anstalt bildet den Rahmen: Ein charismatischer, offenkundig gestörter Mitspieler erzählt einem Besucher eine Geschichte, deren Wahrheitsgehalt von Anfang an fraglich bleibt. Sie handelt von einem Musiker, der mit seiner Frau in einem abgelegenen englischen Küstenort lebt. In diese trügerische Idylle drängt sich ein Fremder, der behauptet, viele Jahre bei Aborigines gelebt und dort einen tödlichen Schrei erlernt zu haben. Das Ehepaar reagiert mit einer Mischung aus Abscheu und Faszination auf ihn, bis der Musiker ihn schließlich auffordert, seine Fähigkeit zu beweisen. Wohin diese Bitte führt, bleibt hier unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Der Todesschrei“ entstand 1978 unter der Regie von Jerzy Skolimowski. Die Hauptrollen übernehmen Alan Bates, Susannah York, John Hurt und Robert Stephens. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Horror zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte als Erzählung innerhalb einer Erzählung: Ein Mann in einer psychiatrischen Anstalt berichtet von Ereignissen, deren Realitätsgehalt unklar bleibt, was die Geschichte selbst in ein Zwielicht zwischen Wahn und Übernatürlichem rückt. Die Rahmenhandlung im Cricket-Milieu einer Anstalt setzt einen ruhigen, fast beiläufigen Kontrast zur eigentlichen Handlung, in der ein Außenseiter mit einer angeblich tödlichen Fähigkeit in ein bestehendes Beziehungsgefüge eindringt. Diese Struktur legt nahe, dass es dem Film weniger um eine geradlinige Schreckensgeschichte geht als um die Frage, wessen Perspektive man überhaupt glauben darf.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1978 sind mittlerweile deutlich mehr als vier Jahrzehnte vergangen, und innerhalb des britischen Mystery-Horror-Kinos jener Zeit steht der Titel für einen Ansatz, der auf Verunsicherung und Ambiguität statt auf offensichtlichen Schockmomenten setzt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alan Bates als Charles Crossley
- Susannah York als Rachel Fielding
- John Hurt als Anthony Fielding
- Robert Stephens als Chief Medical Officer
- Tim Curry als Robert Graves
- Julian Hough als Vicar
- Carol Drinkwater als Cobbler's Wife
- John Rees als Inspector
- Jim Broadbent als Fielder in Cowpat
- Susan Wooldridge als Harriet
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Verfügbarkeit
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