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Neville Brand

Neville Brand

Schauspieler · geboren 1920-08-13

Werdegang

Neville Brand wurde am 13. August 1920 in Griswold, Iowa, geboren und starb am 16. April 1992 in Sacramento, Kalifornien. Nach Kriegsende absolvierte er mit Hilfe des „American Theatre Wing" eine Schauspielausbildung und trat zunächst am Theater auf, bevor er 1949 mit „Rauschgiftbrigade" sein Spielfilmdebüt gab. Rasch wurde er auf Bösewicht-Rollen in Film noirs, Gangsterfilmen und Western festgelegt. 1953 wirkte er im Oscar-prämierten Kriegsfilm „Stalag 17" mit, 1955 wurde er für „Terror in Block 11" für den British Film Academy Award als Bester ausländischer Darsteller nominiert. Ab Mitte der 1950er Jahre folgten Gastauftritte in Fernsehserien wie „Der Texaner", „Tausend Meilen Staub" und „Bonanza". Die Figur des Texas Rangers Reese Bennet spielte er zunächst als Gastrolle in „Die Leute von der Shiloh Ranch" und ab 1965 in 56 Folgen des Serienablegers „Laredo". 1962 stand er zudem am Broadway. Zu seinen weiteren Spielfilmen zählten „Der Gefangene von Alcatraz", „Tora! Tora! Tora!" und „Das Geheimnis der fliegenden Teufel".

Filmografie bei uns

Im Katalog sind vier Spielfilme mit Neville Brand als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel „Der vierte Mann" (1952), „Der Gefangene von Alcatraz" (1962), „Geier kennen kein Erbarmen" (1973) und „Blutrausch" (1976) decken eine Zeitspanne von 24 Jahren ab. Genrelich reicht das Spektrum von Drama und Krimi über Historie und Western bis Horror, was die Bandbreite seiner Rollen zwischen ernstem Charakterfach und Genrekino widerspiegelt.

Einordnung

Die vier Titel sind bei uns mit 7,5, 7,0, 6,1 und 5,5 bewertet, im Schnitt 6,5 von 10. Der älteste Titel liegt 32 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 56 Jahre danach. Die Bewertungen bewegen sich damit im mittleren bis oberen Bereich, mit dem historischen Drama „Der Gefangene von Alcatraz" als bestbewertetem Titel im vorliegenden Bestand.

Filmografie

Der Gefangene von Alcatraz
Der Gefangene von Alcatraz
1962
Der vierte Mann
Der vierte Mann
1952
Geier kennen kein Erbarmen
Geier kennen kein Erbarmen
1973
Blutrausch
Blutrausch
1976