Die Bäckerin von Monceau (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Rohmer |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 22 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-01-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (150 Stimmen) |
Worum es geht
Ein junger Mann begegnet auf der Straße einem Mädchen, das ihm sofort auffällt. Als sie tagelang verschwunden bleibt, sucht er sich Ablenkung und lernt dabei eine Verkäuferin in einer Bäckerei kennen. Er verabredet sich mit ihr – und noch am selben Tag taucht auch das erste Mädchen wieder auf, mit dem er sich ebenfalls trifft. So gerät er in eine Lage, in der er sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss, ohne dass beide voneinander wissen. Wie er sich verhält und wozu ihn das führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1963 unter der Regie von Eric Rohmer. Vor der Kamera stehen Barbet Schroeder, Claudine Soubrier, Michèle Girardon und Michel Mardore. Es handelt sich um einen Liebesfilm mit dramatischen Zügen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist denkbar schmal angelegt: ein junger Mann, zwei Frauen, eine Entscheidung, die sich über wenige Tage zuspitzt. Diese Reduktion auf eine einzige Situation und ihre inneren Widersprüche ist typisch für die Verbindung von Liebesfilm und Drama, wie sie hier gewählt wurde – es geht weniger um äußere Handlung als um das Abwägen, Zögern und Rechtfertigen des Protagonisten vor sich selbst. Die Besetzung mit wenigen Namen unterstreicht den kammerspielartigen Charakter der Erzählung: Wenige Figuren genügen, um ein moralisches Dilemma durchzuspielen. Die Erzählform, die auf eine zufällige Begegnung und ihre Folgen setzt, verlagert das Interesse vom Ausgang auf den Prozess der Entscheidung selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend bewerteten Bereich. Seit seiner Entstehung 1963 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Beispiel innerhalb der Verbindung von Liebesfilm und Drama macht. Die geringe Zahl an Stimmen deutet darauf hin, dass der Titel heute eher ein kleineres, aber interessiertes Publikum erreicht als ein breites.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbet Schroeder als Young Man / Narrator
- Claudine Soubrier als Jacqueline
- Michèle Girardon als Sylvie
- Michel Mardore als Client (uncredited)
- Fred Junck als Schmidt (uncredited)
- Bertrand Tavernier als Young Man / Narrator (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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