Die Farbe Lila (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 146.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (2.035 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge Celie wird von ihrem Vater vergewaltigt und geschwängert, ihre Kinder werden verkauft. Sie muss den herrischen Witwer Albert heiraten, den sie nur „Mister“ nennen darf, und auf dessen Kinder aufpassen. Ihr einziger Rückhalt ist ihre Schwester. Als diese aus dem Haus geworfen wird, verspricht sie Celie, ihr immer zu schreiben. Die Jahre vergehen, doch nie kommt ein Brief an. Dass Albert die Briefe seit Jahren zurückhält und versteckt, ahnt Celie nicht. Eines Tages tritt die Bluessängerin Shug in ihr Leben und hilft ihr, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und sich gegen ihren Mann zu wehren.
Entstehungsgeschichte
Steven Spielberg führte Regie, das Erscheinungsjahr ist 1985. Zur Besetzung gehören Danny Glover, Whoopi Goldberg, Margaret Avery und Oprah Winfrey. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie und kreist um Gefängnis, Geschwisterbeziehung, Afrika, die Südstaaten der USA, Vergewaltigung und Jazz. Diese Mischung zeigt, dass der Film zwei Ebenen zugleich führt. Historisch ist der Rahmen einer Gesellschaft, in der eine Frau als Eigentum behandelt wird; dramatisch ist der lange Weg heraus. Bemerkenswert ist die Rolle, die das Schreiben in dieser Anlage spielt, denn die zurückgehaltenen Briefe machen die Unterdrückung an einem konkreten Gegenstand fassbar. Der Jazz verweist auf die Gegenkraft: Mit der Sängerin kommt eine Figur ins Haus, die anderen Regeln folgt. Der Stoff berührt schwere Gewalterfahrungen, und die Erzählung nimmt sich dafür die Zeit einer über Jahre laufenden Entwicklung.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend abgegebene Stimmen ergeben eine Durchschnittsbewertung von 7,7 von 10. Das ist ein hoher, aber kein einhelliger Wert — eine Einordnung, die zu einem Stoff passt, der über die Härte seiner Vorgänge Diskussionen zulässt. 41 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein häufig herangezogenes Beispiel für das historisch angelegte Emanzipationsdrama.
Bilder








Besetzung & Stab
- Danny Glover als Albert
- Whoopi Goldberg als Celie
- Margaret Avery als Shug Avery
- Oprah Winfrey als Sofia
- Willard E. Pugh als Harpo
- Akosua Busia als Nettie
- Desreta Jackson als Young Celie
- Adolph Caesar als Old Mr.
- Rae Dawn Chong als Squeak
- Dana Ivey als Miss Millie
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Verfügbarkeit
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