Die Hölle (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Chabrol |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-02-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.003 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul führt ein gut gehendes Hotel und ist mit der attraktiven Nelly verheiratet, äußerlich ein Bild bürgerlichen Glücks. Doch in Paul wächst der Verdacht, seine Frau betrüge ihn. Er beginnt, ihr nachzuspionieren, jede ihrer Bewegungen zu deuten, jedes Wort auf versteckte Lügen zu prüfen. Was als Misstrauen beginnt, verschiebt sich zunehmend: Die Grenze zwischen dem, was tatsächlich geschieht, und dem, was sich nur in Pauls Kopf abspielt, verschwimmt. Für Nelly wird der Alltag zu einer Belastung, der sie sich kaum entziehen kann, während Paul in seiner Eifersucht so weit geht, dass er selbst vor dem Gedanken an Mord nicht zurückschreckt.
Entstehungsgeschichte
„Die Hölle“ entstand 1994 unter der Regie von Claude Chabrol. In den Hauptrollen sind Emmanuelle Béart und François Cluzet zu sehen, an ihrer Seite Nathalie Cardone und André Wilms. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der sich weniger für äußere Spannung interessiert als für den inneren Zerfall einer Figur. Erzählt wird aus der Nähe zu Paul, dessen Wahrnehmung zunehmend unzuverlässig wird – eine Anlage, die das Publikum in die gleiche Unsicherheit stürzt wie die Figuren selbst: Was ist real, was Projektion? Dass die Geschichte auf ein eheliches Paar zugeschnitten ist und mit Nelly und Paul im Zentrum bleibt, verstärkt den Kammerspielcharakter des Stoffs. Die Ehe wird nicht als Nebenschauplatz behandelt, sondern als der Ort, an dem sich Kontrolle, Verdacht und Gewalt entwickeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film nicht als breit diskutiertes Werk beschreiben, wohl aber als einer, der bei jenen, die ihn gesehen haben, auf ein solides Echo stößt. Seit der Veröffentlichung 1994 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit stellt, in der psychologische Ehedramen mit Thriller-Elementen einen festen Platz im französischen Kino hatten. Innerhalb dieser Tradition reiht sich „Die Hölle“ als Studie über Eifersucht und Kontrollverlust ein, die ihre Spannung aus der Psychologie der Hauptfigur statt aus äußerer Handlung bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emmanuelle Béart als Nelly
- François Cluzet als Paul Prieur
- Nathalie Cardone als Marylin
- André Wilms als Doctor Arnoux
- Marc Lavoine als Martineau
- Christiane Minazzoli als Mme Vernon
- Dora Doll als Mme Chabert
- Mario David als Duhamel
- Jean-Pierre Cassel als M. Vernon
- Sophie Artur als Clotilde
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Verfügbarkeit
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