Die Kammer (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Foley |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.540.359 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Gefängnis im Bundesstaat Mississippi wartet Sam Cayhall auf seine Hinrichtung. Er wurde für einen Bombenanschlag verurteilt, bei dem Jahre zuvor, 1967, zwei Kinder starben. Der junge, unerfahrene Anwalt Adam Hall besucht ihn und erklärt, ihn retten zu wollen – nicht nur aus beruflichem Ehrgeiz, sondern weil Sam sein Großvater ist. Der verbitterte, rassistisch eingestellte alte Mann verweigert jede Zusammenarbeit, sodass Adam allein weiterarbeitet, bis er sogar beim Gouverneur vorspricht, der einst an Sams Verurteilung beteiligt war und nun über eine Begnadigung entscheiden müsste. Parallel gräbt Adam beharrlich in der Familiengeschichte und legt die zerrütteten Beziehungen zwischen Sam, seinem verstorbenen Sohn – Adams Vater – und einer alkoholkranken Tochter offen. Dabei zeichnet sich ab, dass Sam Schuld auf sich genommen hat, die eigentlich anderen gehörte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von James Foley und ist als Kriminaldrama angelegt. In den Hauptrollen sind Chris O'Donnell, Gene Hackman, Faye Dunaway und Robert Prosky zu sehen. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Drama verweist auf eine Geschichte, die weniger von äußerer Spannung als von der schrittweisen Aufarbeitung von Schuld und Familiengeheimnissen lebt. Der Aufbau über einen jungen Anwalt, der sich an einen verstockten Verurteilten heranarbeitet, erlaubt es, historische Verantwortung und persönliche Bindung ineinanderzuweben. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern neben einem jüngeren Hauptdarsteller spiegelt den Generationenkonflikt, der im Zentrum der Handlung steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumswahrnehmung. Seit seinem Erscheinen 1996 sind inzwischen fast drei Jahrzehnte vergangen, und im Feld der juristisch grundierten Kriminaldramen bleibt er ein Beispiel für Stoffe, die persönliche und gesellschaftliche Schuldfragen im Umfeld der Todesstrafe verhandeln, ohne dass sich daraus eine besonders herausragende Stellung im Genre ablesen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris O'Donnell als Adam Hall
- Gene Hackman als Sam Cayhall
- Faye Dunaway als Lee Cayhall Bowen
- Robert Prosky als E. Garner Goodman
- Lela Rochon als Nora Stark
- Bo Jackson als Sgt. Clyde Packer
- Millie Perkins als Ruth Kramer
- David Marshall Grant als Gov. David McAllister
- Raymond J. Barry als Rollie Wedge
- Nicholas Pryor als Judge Flynn F. Slattery
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