Glengarry Glen Ross (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Foley |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.725.228 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.659 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Immobilienmakler, zwei Tage. Aus der Zentrale kommt ein Motivationstrainer und verkündet die neue Regel: Nur die beiden besten Verkäufer behalten ihre Stellen.
Was danach geschieht, ist der Versuch jedes Einzelnen, dazuzugehören. Die Mittel werden schnell fragwürdig — und als in das Büro eingebrochen wird, steht die Frage im Raum, wie weit hier schon jemand gegangen ist.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist David Mamets Theaterstück von 1984; er schrieb auch das Drehbuch.
Regie führte James Foley.
Al Pacino spielt den Spitzenverkäufer Richard Roma, Jack Lemmon den Shelley „The Machine" Levene, Alec Baldwin den Motivationstrainer Blake, Ed Harris den Dave Moss, Alan Arkin den George Aaronow, Kevin Spacey den Büroleiter John Williamson und Jonathan Pryce den Kunden James Lingk.
Die Kamera führte Juan Ruiz Anchía, den Schnitt besorgte Howard Smith, die Musik stammt von James Newton Howard.
Gedreht wurde von August bis September 1991 in den Kaufman Astoria Studios in Queens und in Sheepshead Bay in Brooklyn, an 39 Drehtagen. Das Budget betrug 12,5 Millionen Dollar. Der Start war am 2. Oktober 1992 in 416 Kinos.
Hinter den Kulissen
Die Darsteller nahmen Gagenkürzungen in Kauf, um den Film möglich zu machen. Al Pacino senkte seine Forderung von sechs auf 1,5 Millionen Dollar.
Das erklärt, wie eine Besetzung dieser Dichte in einem Film mit 12,5 Millionen Dollar Budget zustande kam — und es sagt etwas über den Stoff: Was hier lockte, war das Material, nicht das Honorar.
Erzählerisch bleibt der Film beim Theaterstück. Wenige Schauplätze, viel Sprache, ein Druck, der ausschließlich über Dialog entsteht. Roger Ebert hob genau das hervor: Mamets Dialog habe eine eigene Logik und Kadenz.
Der Auftritt des Motivationstrainers steht dabei am Anfang und liefert die Vorgabe, unter der alles Weitere abläuft: Zwei von vieren bleiben. Alec Baldwin ist damit in einer der kürzesten Rollen des Films die Figur, von der alle anderen abhängen.
Einordnung & Wirkung
Bei 12,5 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film 10,7 Millionen ein und blieb damit unter seinen Kosten.
Die Kritik urteilte deutlich anders. Rotten Tomatoes weist 95 Prozent aus, Metacritic 82 von 100; gelobt wurden vor allem Darstellerleistungen und Drehbuch.
Jack Lemmon gewann in Venedig die Coppa Volpi und beim National Board of Review den Preis als bester Hauptdarsteller. Al Pacino war für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert, David Mamet für den Writers Guild Award.
Der Abstand zwischen Kassenergebnis und Kritikerurteil beschreibt einen Film, der nie für ein großes Publikum gemacht war. Was ihn trägt, ist Sprache — und dafür haben sieben Darsteller auf einen Teil ihrer Gage verzichtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Ricky Roma
- Jack Lemmon als Shelley Levene
- Alec Baldwin als Blake
- Alan Arkin als George Aaronow
- Ed Harris als Dave Moss
- Kevin Spacey als John Williamson
- Jonathan Pryce als James Lingk
- Bruce Altman als Larry Spannel
- Jude Ciccolella als Detective
- Paul Butler als Policeman
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