Die letzte Kriegerin (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lee Tamahori |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 950.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (513 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Beth und Jake Heke leben mit ihren fünf Kindern in einem armen Māori-Vorort von Auckland in Neuseeland. Jake hat gerade seine Arbeit verloren. Er trinkt, ist gewalttätig und schlägt Beth regelmäßig. Sie ist energisch und stolz, und sie liebt ihn trotz allem noch.
Eines Abends, besonders betrunken, prügelt Jake seine Frau so schwer, dass sie mit entstelltem Gesicht nicht zum Gerichtstermin ihres Sohnes Boogie gehen kann, eines jugendlichen Straftäters. Der Junge wird daraufhin in ein Heim eingewiesen. Die Familie zerbricht. Nig, der Älteste, schließt sich einer Gang junger Männer an, die den Verfall der älteren Generation verachten und in der Gewalt die Kriegerseele ihrer Vorfahren wiederzufinden hoffen, wobei sie den Mut ihrer Anwärter auf die Probe stellen.
Entstehungsgeschichte
Lee Tamahori inszenierte das Drama, das 1994 erschien und im Original „Once Were Warriors" heißt. Rena Owen, Temuera Morrison, Mamaengaroa Kerr-Bell und Julian Arahanga bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, eine Einstufung, die der geschilderten häuslichen Gewalt Rechnung trägt.
Hinter den Kulissen
Drama ist das einzige Genre, und der Film verzichtet damit auf jede Genrehülle, die den Stoff abfedern könnte. Die Anlage der Geschichte verbindet drei Ebenen: die Ehe von Beth und Jake, das Schicksal der Kinder in Heim und Gang, und die Frage nach dem Erbe der Māori, das in der Vorstadt zwischen Alkohol und Arbeitslosigkeit verloren zu gehen droht.
Dass die Gang der Jungen ausgerechnet in der Gewalt nach den Kriegern ihrer Vorfahren sucht, ist der bittere Kern der Konstellation. Der Vater schlägt, die Söhne schlagen, und die Rückbesinnung auf die Herkunft wird zum Vorwand für dieselben Muster. Beth steht zwischen diesen Fronten.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 fällt deutlich positiv aus, auch wenn sie auf einigen hundert Stimmen beruht. Der Film liegt 32 Jahre zurück. Im Sozialdrama besetzt er die Stellung eines Werks, das häusliche Gewalt und kulturelle Entwurzelung nicht getrennt behandelt, sondern als zwei Seiten derselben Verwahrlosung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rena Owen als Beth Heke
- Temuera Morrison als Jake Heke
- Mamaengaroa Kerr-Bell als Grace Heke
- Julian Arahanga als Nig Heke
- Taungaroa Emile als Mark 'Boogie' Heke
- Rachael Morris Jr. als Polly Heke
- Joseph Kairau als Huata Heke
- Cliff Curtis als Bully
- Pete Smith als Dooley
- George Henare als Bennett
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Verfügbarkeit
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