The Devil's Double (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lee Tamahori |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Thriller, Krimi, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 19.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.728.213 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (627 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bagdad im Jahr 1987. Das Land steht kurz vor dem Ausbruch, Machtmissbrauch und politische Korruption haben eine Lage geschaffen, in der eine Revolution möglich scheint. Von alldem unberührt lebt Oudaï Hussein, der älteste Sohn und Erbe des Diktators Sadam Hussein, in einer eigenen Welt aus Willkür und Zügellosigkeit. Sein Vater fürchtet, die Bürger könnten sich das Recht selbst nehmen und den Sohn töten. Also zwingt er einen seiner Gardisten, Latif Yahia, sich als Oudaï auszugeben. Weigert er sich, wird seine gesamte Familie hingerichtet. Latif bleibt keine Wahl. Er beginnt ein neues Leben in der Rolle des mächtigsten, meistgehassten und gefürchtetsten Mannes im Land, ahmt zuerst nur dessen Bewegungen nach und übernimmt nach und nach mehr davon.
Entstehungsgeschichte
Der 2011 erschienene Film wurde von Lee Tamahori inszeniert. Dominic Cooper steht an der Spitze der Besetzung, neben ihm Ludivine Sagnier, Raad Rawi und Philip Quast. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Action, Thriller, Krimi und Kriegsfilm. Diese Breite passt zu einem Stoff, der zwischen politischer Gewaltherrschaft und dem sehr privaten Zwang einer einzelnen Figur pendelt. Der Kern ist eine Doppelgängerkonstellation, und sie erzeugt ihre Spannung nicht aus einer Verwechslung, sondern aus einer Erpressung: Wer die Rolle nicht überzeugend spielt, bringt seine Angehörigen um. Dass Latif zunächst äußerlich imitiert und dann die Lebensweise übernimmt, legt eine schrittweise Entwicklung nahe, in der die Grenze zwischen Zwang und Anpassung unscharf wird. Auch der Zeitpunkt arbeitet mit: 1987 ist ein Moment, in dem die Ordnung ohnehin brüchig geworden ist, und die Vertretung des Erben wird zur Maßnahme gegen diese Brüchigkeit.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 fällt ordentlich aus, ohne herauszustechen, und stützt sich auf einige hundert Stimmen. 15 Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film damit im Mittelfeld der politisch grundierten Thriller ein. Weil er reale Machtverhältnisse und reale Opfer berührt, bleibt die Frage, wie weit ein Genre solche Vorgänge tragen kann, Teil seiner Wirkung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Dominic Cooper als Latif Yahia / Uday Hussein
- Ludivine Sagnier als Sarrab
- Raad Rawi als Munem
- Philip Quast als Saddam Hussein / Faoaz
- Mem Ferda als Kamel Hannah
- Mimoun Oaïssa als Ali
- Khalid Laith als Yassem Al-Helou
- Nasser Memarzia als Latif's Father
- Dar Salim als Azzam
- Pano Masti als Said
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Verfügbarkeit
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