Die Morde von Madrid (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rodrigo Sorogoyen |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.598.584 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (519 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madrid im Sommer 2011. Die Wirtschaftskrise hat die Stimmung im Land vergiftet, der Unmut entlädt sich in politischen Unruhen und Protesten. Dazu kommt eine Hitze, die Extremwerte erreicht, und ein Ereignis, das die Stadt zusätzlich fordert: Der Papst hat seinen Besuch angekündigt, Millionen Pilger werden erwartet, und die Polizei muss sich um deren Sicherheit kümmern.
In dieser aufgeladenen Lage ermitteln Velarde und Alfaro in einer Serie von Morden. Ein Täter treibt sein Unwesen in der Stadt, und die Öffentlichkeit soll davon möglichst nichts erfahren. Die beiden stehen unter Druck: Der Killer soll vor dem Papstbesuch gefasst werden, und mit jedem Tag wird es schwerer, die Gräueltaten geheim zu halten. Ob ihnen das gelingt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Rodrigo Sorogoyen inszenierte den Film, der 2016 erschien. Antonio de la Torre, Roberto Álamo, Javier Pereira und Luis Zahera werden als Besetzung genannt. Die Altersfreigabe von 16 Jahren passt zu einem Stoff um einen Serienmörder.
Hinter den Kulissen
Thriller, Krimi und Drama: Die Reihenfolge der Genres verrät, dass der Zeitdruck wichtiger ist als das Rätsel. Die Ermittlung findet nicht in einem luftleeren Raum statt, sondern in einer Stadt, die ohnehin am Rand ihrer Belastbarkeit steht. Krise, Hitze, Proteste und ein Großereignis bilden den Hintergrund, vor dem die Morde gleichsam nebenbei aufgeklärt werden sollen.
Die Anlage mit zwei Ermittlern folgt einem vertrauten Muster des Genres, das gewöhnlich vom Kontrast zweier Charaktere lebt. Dass die Polizei die Morde vertuschen soll, verschiebt die Frage von der Aufklärung zur Verantwortung: Wer schützt hier wen, und um welchen Preis. Das Drama als drittes Genre deutet an, dass die Ermittler selbst unter der Lage leiden, nicht nur die Stadt.
Einordnung & Wirkung
Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht die Bewertung bei 6,8 von 10, ein positiver Wert auf einer Grundlage von einigen hundert Stimmen. Im Genre gehört der Film zu den Serienmörder-Krimis, die weniger den Täter als das Umfeld untersuchen, in dem seine Taten möglich werden und verschwiegen werden können.
Bilder





Besetzung & Stab
- Antonio de la Torre als Luis Velarde
- Roberto Álamo als Javier Alfaro
- Javier Pereira als Andrés Bosque
- Luis Zahera als Alonso
- Raúl Prieto als Bermejo
- María de Nati als Elena
- María Ballesteros als Rosario
- José Luis García Pérez als Sancho
- Mónica López als Amparo
- Rocío Muñoz-Cobo als Juana
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Verfügbarkeit
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