Rodrigo Sorogoyen
Werdegang
Rodrigo Sorogoyen del Amo wurde am 16. September 1981 in Madrid geboren. Er ist der Enkel des Filmemachers Antonio del Amo. Sorogoyen studierte Geschichte an der Complutense-Universität Madrid und trat 2004 der Filmschule ECAM bei. Für seinen Film „Das Reich“ wurde er mit dem Goya-Preis für die beste Regie und dem Goya-Preis für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet. Zuvor war er für den Goya-Preis als bester Nachwuchsregisseur für „Stockholm“ nominiert sowie für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch für „Möge Gott uns retten“. Für den Kurzfilm „Mutter“ erhielt er den Goya-Preis für den besten fiktionalen Kurzfilm und war zudem für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. Häufig arbeitet er mit der Autorin Isabel Peña zusammen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel von Rodrigo Sorogoyen als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2013 bis 2022, decken also einen Zeitraum von neun Jahren ab. Der erste gelistete Titel, „Stockholm“, entstand 32 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Wie wilde Tiere“, 41 Jahre danach. Thematisch bewegen sich die Filme zwischen Thriller, Drama, Mystery, Krimi und Liebesfilm, wobei sich Thriller- und Dramaelemente über mehrere Titel hinweg wiederholen und auf eine Vorliebe für spannungsgeladene, gesellschaftlich verankerte Stoffe hindeuten.
Einordnung
Die fünf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 6,3 und 7,5 von 10, im Schnitt 6,9 von 10. Am besten bewertet ist „Wie wilde Tiere“ mit 7,5, am niedrigsten „Stockholm“ mit 6,3. Die Bewertungen liegen insgesamt in einem vergleichsweise engen und durchgehend positiven Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen neun Jahre, in denen sich das Niveau der Bewertungen bei uns kaum verändert hat.