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Die rabenschwarze Nacht

Die rabenschwarze Nacht (1985)

⭐ 7 · 1985 · Komödie, Horror
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Kurzüberblick

RegieTom Holland
GenreKomödie, Horror
Laufzeit106 Minuten
Erscheinungsdatum1985-08-02
AltersfreigabeFSK 16
Budget9.000.000 $
Einspielergebnis24.922.237 $
TMDB-Bewertung7 (1.603 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Charley Brewster ist Teenager und schaut nachts Horrorfilme. Als nebenan zwei Männer einziehen, beobachtet er das Haus — und kommt zu einem Schluss, den ihm niemand glaubt: Jerry Dandrige ist ein Vampir.

Weder seine Freundin Amy noch sein Freund Ed nehmen ihn ernst. Charley wendet sich an den Einzigen, der Erfahrung haben müsste: Peter Vincent, einen abgehalfterten Vampirjäger aus dem Fernsehen.

Entstehungsgeschichte

Tom Holland führte Regie und schrieb das Drehbuch. Produziert wurde der Film von Herb Jaffe.

Chris Sarandon spielt Jerry Dandrige, William Ragsdale den Charley Brewster, Amanda Bearse die Amy Peterson, Stephen Geoffreys den Ed Thompson, Roddy McDowall den Peter Vincent, Jonathan Stark den Billy Cole, Dorothy Fielding die Judy Brewster und Art J. Evans den Detective Lennox.

Die Kamera führte Jan Kiesser, den Schnitt Kent Beyda, die Musik stammt von Brad Fiedel — eine Mischung aus Rock, Pop und Instrumentalstücken; das Hauptthema heißt „Come To Me", im Abspann läuft „Fright Night" der J. Geils Band.

Gedreht wurde in Los Angeles. Der Film dauert 103 Minuten, kostete rund neun Millionen Dollar und ist ab 16 Jahren freigegeben.

Die deutsche Fassung entstand bei cine-adaption in München; das Dialogbuch schrieb Michael Brennicke, Regie führte John Pauls-Harding. Udo Wachtveitl spricht Charley, Norbert Langer den Dandrige, Reinhard Glemnitz den Peter Vincent.

Hinter den Kulissen

Die Konstruktion setzt auf eine Umkehrung: Der Junge, der zu viele Horrorfilme gesehen hat, hat ausnahmsweise recht — und der Fachmann, den er zu Hilfe holt, hat noch nie einen echten Vampir gesehen.

Roddy McDowalls Peter Vincent ist damit die Schlüsselfigur — und wurde für diese Rolle mit dem Saturn Award als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Roger Ebert beschrieb die Zweiteilung des Films treffend: die erste Hälfte witzig, die zweite mit spektakulären Spezialeffekten. Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn einen parodistisch angelegten Horrorfilm mit vielen grellen Grusel- und Schockeffekten.

Variety hielt fest, Tom Holland halte seinen Film schön einfach und durchaus glaubhaft — sofern man Vampire akzeptiere. Time Out London formulierte es knapper: Seltsam, dass der Film überhaupt funktioniere, aber er tue es.

Einordnung & Wirkung

Bei rund neun Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film in den Vereinigten Staaten etwa 24,9 Millionen ein.

Rotten Tomatoes weist 83 Prozent aus, Metacritic 62 von 100; AllMovie vergab vier von fünf Sternen, Roger Ebert drei von vier.

1986 gewann der Film drei Saturn Awards — bester Horrorfilm, bestes Drehbuch und Roddy McDowall als bester Nebendarsteller; nominiert war er zudem für Regie, Spezialeffekte und Chris Sarandon als besten Hauptdarsteller.

Janet Maslin urteilte in der New York Times zurückhaltender: Die Horrorakzente seien mehr ekelhaft als gruselig.

1988 folgte die Fortsetzung „Mein Nachbar, der Vampir" unter der Regie von Tommy Lee Wallace, wieder mit Roddy McDowall; 2011 entstand eine Neuverfilmung mit Anton Yelchin, Colin Farrell, Christopher Mintz-Plasse und David Tennant.

Bilder

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Besetzung & Stab

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