Stephen King's Thinner - Der Fluch (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom Holland |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.315.484 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (697 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Anwalt Billy Hallek verursacht einen Autounfall, bei dem eine Frau ums Leben kommt. Vor Gericht gelingt es ihm, sich herauszureden — doch der Anführer der Gemeinschaft, der die Getötete angehörte, belegt ihn mit einem Fluch, dessen Wirkung sich nicht bestreiten lässt: Billy wird dünner und dünner. Je weiter der Verfall fortschreitet, desto weniger hilft ihm, was ihn bislang geschützt hat. Um dem Schicksal doch noch zu entgehen, wendet er sich an einen ehemaligen Klienten, den Mafia-Boss Ginelli. Damit trifft eine übernatürliche Macht auf rohe Gewalt, und der Ausgang dieser Begegnung ist offen.
Entstehungsgeschichte
Tom Holland inszenierte den Film, der 1996 unter dem deutschen Titel „Stephen King's Thinner — Der Fluch" und im Original schlicht als „Thinner" erschien. Robert John Burke steht im Mittelpunkt, daneben spielen Michael Constantine, Lucinda Jenney und Kari Wührer. Zugelassen ist der Titel ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Fantasy und Horror, und die Verbindung beschreibt den Stoff genau. Der Fluch ist kein Monster, das man bekämpfen könnte, sondern eine Regel, die unerbittlich abläuft — das gehört zur Fantastik. Der Schrecken entsteht daraus, dass die Veränderung am eigenen Körper stattfindet und mit jedem Tag sichtbarer wird. Interessant ist die moralische Konstruktion dahinter: Die Strafe setzt genau dort an, wo der juristische Freispruch nichts geklärt hat. Dass der Verurteilte selbst Anwalt ist, verschärft diesen Zusammenhang, denn seine Berufsroutine — Einspruch, Verhandlung, Vergleich — versagt gegenüber einer Macht, mit der sich nicht verhandeln lässt. Sein Ausweg besteht folgerichtig darin, eine andere Form von Druck zu organisieren, und damit verlässt der Film das Feld der Fantastik nicht, sondern führt es an die Gewalt heran.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bleibt die Bewertung im unteren Mittelfeld, und die Stimmenzahl liegt im hohen dreistelligen Bereich, also bei einer schmalen Basis. 30 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Vertreter jener Horrorspielart, die ohne große Schauwerte auskommt und ihre Wirkung aus einer einzigen, konsequent durchgehaltenen Idee zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert John Burke als Billy Halleck
- Michael Constantine als Tadzu Lempke
- Lucinda Jenney als Heidi Halleck
- Kari Wührer als Gina Lempke
- John Horton als Judge Cary Rossington
- Sam Freed als Dr. Mike Houston
- Daniel von Bargen als Chief Duncan Hopley
- Joe Mantegna als Richie Ginelli
- Elizabeth Franz als Leda Rossington
- Walter Bobbie als Kirk Penschley
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Verfügbarkeit
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