Die Rote Dame (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emilio P. Miraglia |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem alten bayerischen Schloss der Familie Wildenbrück streiten sich zwei Schwestern, die blonde Ketty und die dunkelhaarige Eveline, wieder einmal miteinander. Nach diesem Zwist offenbart ihnen der Großvater ein Familiengeheimnis, das in einem Gemälde im Schlosssaal festgehalten ist: die Legende von der Roten Dame und der Schwarzen Dame, zwei rivalisierenden Ahninnen, die einst um dieselbe Liebe stritten. Der Sage nach kehrt die Rote Dame alle hundert Jahre aus dem Grab zurück, um sich für sieben erlittene Messerstiche zu rächen – sechs Opfer soll sie fordern, bevor sie sich als siebtes an der Schwarzen Dame vergreift. Wie sich diese Legende später mit der Gegenwart der Familie verknüpft, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Emilio P. Miraglia. In den Hauptrollen sind Barbara Bouchet, Ugo Pagliai, Marina Malfatti und Marino Masé zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Thriller passt zu einer Geschichte, die auf einer jahrhundertealten Familienlegende aufbaut und diese in die Gegenwart einer Adelsfamilie trägt. Die Anlage mit einem Gemälde als zentralem Erzählmotiv und einer Rachegeschichte, die sich an eine feste Zahl von Opfern bindet, deutet auf eine Struktur hin, die stark mit Vorahnung und wiederkehrenden Mustern arbeitet. Die Aufteilung der Schwestern in eine blonde und eine dunkelhaarige Figur spiegelt zudem die Gegenüberstellung von Roter und Schwarzer Dame aus der Legende und legt nahe, dass die Geschichte mit Doppelgängerschaft und Spiegelmotiven spielt, statt auf reine Schockmomente zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1972 sind über fünfzig Jahre vergangen, was ihn in eine Phase italienischer Genreproduktion stellt, die Horror, Mystery und Thriller-Elemente eng miteinander verwob. Innerhalb dieses Umfelds bewegt sich der Film mit seiner auf Legende und Familiengeheimnis gestützten Handlung im mittleren Bewertungsbereich, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbara Bouchet als Kitty Wildenbrück
- Ugo Pagliai als Martin Hoffmann
- Marina Malfatti als Franziska Wildenbrück
- Marino Masé als Police Inspector
- Pia Giancaro als Rosemary
- Sybil Danning als Lulu Palm
- Nino Korda als Herbet Zieler
- Fabrizio Moresco als Peter
- Rudolf Schündler als Tobias Wildenbrück
- Maria Antonietta Guido
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