Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Marquand |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Science Fiction |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 32.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 572.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (17.313 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Han Solo hängt in Karbonit eingefroren als Wandschmuck im Palast des Verbrechers Jabba dem Hutten. Der Film beginnt mit seiner Befreiung — einer Operation, bei der Luke, Leia, Lando und die Droiden nacheinander eingeschleust werden und deren Plan sich erst enthüllt, als er bereits läuft.
Danach folgt der Krieg. Das Imperium baut einen zweiten, größeren Todesstern, geschützt durch einen Schild, der vom Waldmond Endor aus erzeugt wird. Während die Rebellenflotte angreift und ein Bodentrupp den Schildgenerator sucht, stellt sich Luke seinem Vater und dem Imperator — mit der Absicht, nicht zu kämpfen. Die Auflösung des Films hängt nicht an der Schlacht, sondern an einer Weigerung.
Entstehungsgeschichte
George Lucas schrieb die Handlung und arbeitete das Drehbuch gemeinsam mit Lawrence Kasdan aus. Regie führte Richard Marquand, ein walisischer Regisseur ohne Erfahrung mit Großproduktionen; über den Grad von Lucas' Einmischung am Set gab es früh unterschiedliche Darstellungen.
Eine zentrale Entscheidung fiel gegen den ursprünglichen Plan: Die Bodenschlacht sollte auf dem Wookiee-Heimatplaneten stattfinden. Lucas ersetzte die Wookiees durch die deutlich kleineren Ewoks, weil Chewbacca inzwischen als technisch versierte Figur etabliert war und ein ganzer Planet solcher Wesen die Prämisse einer primitiven Streitmacht untergraben hätte. Der Titel hieß bis kurz vor dem Start "Revenge of the Jedi"; Lucas änderte ihn, weil Rache kein Jedi-Motiv sei.
Hinter den Kulissen
Die Waldszenen entstanden in den Redwood-Wäldern Nordkaliforniens. Für die Verfolgungsjagd auf den Gleitern entwickelte das Team ein Verfahren, bei dem eine Kamera mit stark verlangsamter Bildfrequenz zu Fuß durch den Wald getragen wurde — bei normaler Wiedergabe entsteht daraus der Eindruck extremer Geschwindigkeit.
Jabba war eine Puppe von etwa einer Tonne Gewicht, die von mehreren Puppenspielern gleichzeitig von innen bedient wurde. Für den Palast und die Kantinenszenen baute das Team Dutzende Kreaturen als Requisiten. Der Imperator wurde erstmals vollständig gezeigt; Ian McDiarmid war zum Zeitpunkt der Aufnahmen achtunddreißig Jahre alt und spielte die Rolle unter aufwendiger Alters-Maske.
Einordnung & Wirkung
Der Film war kommerziell außerordentlich erfolgreich und erhielt einen Sonderoscar für die visuellen Effekte. Die Kritik fiel gemischter aus als bei den Vorgängern — Hauptkritikpunkt waren die Ewoks, die vielfach als kindgerechte Erweiterung des Spielzeugsortiments gelesen wurden.
Als Abschluss funktioniert er trotzdem: Er löst die zentrale Frage des Vorgängers ein, ohne den Konflikt militärisch zu entscheiden. Die nachträglichen Bearbeitungen betrafen diesen Film besonders stark, unter anderem den Austausch einer Musiknummer und die Ersetzung des Geistes von Anakin Skywalker durch Hayden Christensen — Eingriffe, über die bis heute gestritten wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Hamill als Luke Skywalker
- Harrison Ford als Han Solo
- Carrie Fisher als Princess Leia
- Billy Dee Williams als Lando Calrissian
- Anthony Daniels als C-3PO
- Peter Mayhew als Chewbacca
- Sebastian Shaw als Anakin Skywalker
- Ian McDiarmid als The Emperor
- Frank Oz als Yoda (voice)
- James Earl Jones als Darth Vader (voice)
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Verfügbarkeit
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