Richard Marquand
Werdegang
Richard Alfred Marquand wurde am 22. September 1937 in Wales geboren und arbeitete als Regisseur für Film und Fernsehen, sowohl in amerikanischen als auch in britischen Produktionen. Bekanntheit erlangte er vor allem durch die Regie der Weltraumoper „Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983), dem letzten Teil der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie. Das Angebot dafür erhielt er, nachdem George Lucas seinen Thriller „Die Nadel" (1981) gesehen hatte. Danach drehte Marquand den von der Kritik verrissenen Liebesfilm „Liebe ohne Ausweg" sowie den Thriller „Das Messer" (1985).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Titel von Richard Marquand als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1981 bis 1985, also gerade einmal vier Jahre, was ungefähr der Zeit entspricht, in der er auch tatsächlich als Regisseur aktiv war – zwischen seinem 44. und 48. Lebensjahr. Genrelich zeigt sich eine Mischung aus Science-Fiction, Abenteuer und Action, vertreten durch „Die Rückkehr der Jedi-Ritter", sowie Drama und Thriller, vertreten durch „Die Nadel" und „Das Messer". Damit deckt sein schmaler, aber vielfältiger Katalog sowohl große Genreproduktionen als auch kleinere Thriller ab.
Einordnung
Die Bewertungen der vier Titel liegen zwischen 6,2 und 8,3 von 10, im Schnitt bei 7,3 von 10. Am besten schneidet „Die Rückkehr der Jedi-Ritter" mit 8,3 von 10 ab, während die übrigen Titel im mittleren bis oberen Bereich zwischen 6,2 und 7,9 von 10 liegen. Der älteste und der jüngste Titel liegen nur vier Jahre auseinander, sodass sich innerhalb dieser kurzen Zeitspanne eine insgesamt solide bis gute Bewertungslage abzeichnet, ohne größere Ausreißer nach unten.