Das Messer (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Marquand |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.491.165 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (301 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein brutaler Doppelmord versetzt San Francisco in Aufruhr. Die Zeitungserbin Page Forrester und ihr Dienstmädchen wurden in einer Villa am Strand von einem Maskierten auf grausame Weise getötet. Als Tatwaffe gilt ein Jagdmesser mit gezackter Klinge.
Der Verdacht richtet sich schnell gegen Jack Forrester, den Ehemann der Toten, der nun als Alleinerbe über das Verlagsimperium verfügt. Bis zum Beginn des Prozesses kommt er gegen Kaution frei. Die Anwältin Teddie Barnes übernimmt seine Verteidigung. Zunächst wirkt alles wie ein gewöhnlicher Fall, doch dann verliebt sich die geschiedene Teddie in ihren charmanten Mandanten. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen beruflicher Pflicht und persönlichem Gefühl. Wie der Prozess ausgeht und was danach geschieht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Regie bei „Das Messer“, im Original „Jagged Edge“, führte Richard Marquand. Der Film stammt aus dem Jahr 1985. Glenn Close, Jeff Bridges, Peter Coyote und Lance Henriksen bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt der Brutalität des Verbrechens Rechnung, um das sich alles dreht.
Hinter den Kulissen
Als reiner Thriller angelegt, konzentriert sich der Film auf Spannung und Zweifel. Die Grundkonstellation verbindet Kriminalfall und Gerichtsverhandlung mit einer Liebesgeschichte, die das Urteilsvermögen der Heldin auf die Probe stellt.
Der Reiz der Anlage liegt in der Unsicherheit. Eine Anwältin, die sich in einen Mann verliebt, der eines grausamen Mordes beschuldigt wird, verliert zwangsläufig ihren neutralen Blick. Das Publikum teilt ihre Lage und bleibt im Ungewissen, ob Jack unschuldig ist oder ihre Gefühle ausnutzt. Das Motiv der Maske am Tatort verstärkt diese Ungewissheit, denn der Täter bleibt ohne Gesicht. Der Hintergrund aus Reichtum, Erbschaft und Medienimperium liefert zudem ein naheliegendes Motiv, das den Verdacht nährt, ohne ihn zu beweisen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten liegt der Film im Mittelfeld. Die Bewertung beruht auf einigen hundert Stimmen.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 41 Jahre. Im Bereich der Justizthriller gehört „Das Messer“ zu den Filmen, die einen Strafprozess mit einer riskanten Liebesbeziehung verknüpfen und daraus ihre Spannung beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Close als Teddy Barnes
- Jeff Bridges als Jack Forrester
- Peter Coyote als Thomas Krasny
- Lance Henriksen als Frank Martin
- Robert Loggia als Sam Ransom
- Michael Dorn als Dan Hislan
- Maria Mayenzet als Page Forrester
- William Allen Young als Greg Arnold
- Ben Hammer als Dr. Goldman
- James Karen als Andrew Hardesty
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Verfügbarkeit
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