Die schöne Querulantin (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Rivette |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 236 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-09-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Maler Nicolas reist gemeinsam mit seiner Freundin Marianne auf den Landsitz des Malers Edouard Frenhofer. Dort wartet ein unvollendetes Werk, das Bild der schönen Querulantin, und schnell wird deutlich, dass es den gesamten Aufenthalt bestimmen wird.
Was als Besuch beginnt, wird zu einer Begegnung, die alle Beteiligten auf unvorhersehbare Weise prägt. Im Mittelpunkt steht nicht eine äußere Handlung mit dramatischen Ereignissen, sondern das Kunstwerk selbst und die Frage, was seine Vollendung von den Menschen verlangt, die daran beteiligt sind. Zwischen dem Gastgeber, dem jungen Maler und der Frau, die ihn auf den Landsitz begleitet, entsteht ein Geflecht aus Erwartungen, Nähe und Anspannung.
Entstehungsgeschichte
Jacques Rivette inszenierte das französische Drama 1991 nach einer Erzählung von Balzac. Michel Piccoli, Emmanuelle Béart, Jane Birkin und Marianne Denicourt bilden die Besetzung.
Ab 6 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf jede Genremischung und richtet den Blick ganz auf seine Figuren. Das Thema ist die Kunst selbst: ein Maler, ein unvollendetes Bild und ein jüngerer Kollege, der mit seiner Freundin in diese Arbeit hineingezogen wird.
Der Landsitz als Schauplatz verstärkt diese Konzentration. Abgeschieden von der Außenwelt entsteht ein geschlossener Raum, in dem sich die Beziehungen der Figuren verdichten. Die Konstellation aus zwei Malern und einer Frau zwischen ihnen legt nahe, dass es um mehr geht als um Farbe und Leinwand, nämlich um Hingabe, Besitzanspruch und die Frage, welchen Preis ein Kunstwerk von den Menschen fordert, die es erschaffen oder ihm Gestalt geben.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 erzielt der Film eine gute Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Für ein ruhiges Künstlerdrama spricht das für ein Publikum, das sich auf diese Erzählweise bewusst einlässt.
Seit dem Erscheinen sind 35 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört der Film zu den Werken, die den künstlerischen Schaffensprozess selbst zum Gegenstand machen und ihn mit Geduld und Aufmerksamkeit für Details erkunden, statt ihn als bloßen Hintergrund für eine Handlung zu nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michel Piccoli als Edouard Frenhofer
- Emmanuelle Béart als Marianne
- Jane Birkin als Liz
- Marianne Denicourt als Julienne
- David Bursztein als Nicolas
- Gilles Arbona als Porbus
- Marie Belluc als Magali
- Marie-Claude Roger als Françoise
- Leïla Remili als La servante
- Daphne Goodfellow als Une touriste
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Verfügbarkeit
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