Die Teufel (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Russell |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Horror |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (458 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film zeichnet die Grundzüge der Affäre um die Besessenen von Loudun nach. Frankreich im 17. Jahrhundert: Richelieu will Louis XIII davon überzeugen, der Selbstverwaltung kleiner Provinzstädte ein Ende zu setzen. Loudun, eine befestigte Stadt im Poitou, ist ein Ort, an dem Katholiken und Protestanten friedlich zusammenleben, unter der wohlwollenden Autorität von Grandier, einem charismatischen und fortschrittlichen katholischen Geistlichen.
Seine Beliebtheit und sein Ruf als freizügiger Verführer verschaffen ihm unter den örtlichen Honoratioren Feinde. Die Oberin des nahen Klosters entwickelt eine obsessive Anziehung zu ihm. Die Ursulinen verfallen einer Art kollektiver Hysterie, erklären sich für von Dämonen und vom Geist Grandiers besessen und bezichtigen ihn, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Daraus erwächst eine Intrige geistlicher und weltlicher Autoritäten gegen den Priester, der sich offen gegen die Pläne Richelieus gestellt hatte.
Entstehungsgeschichte
Ken Russell führte 1971 Regie bei diesem Film, der englisch „The Devils“ heißt. Vanessa Redgrave, Oliver Reed, Dudley Sutton und Max Adrian gehören zur Besetzung. Freigegeben ist das Werk ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Horror bilden eine ungewöhnliche Verbindung. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit und stellt ein tatsächliches Geschehen dar. Der Horror entsteht hier aus der kollektiven Hysterie und der Maschinerie einer Anklage.
Die Anlage verknüpft zwei Ebenen. Auf der politischen geht es um Machtpolitik gegenüber einer Stadt, die sich ihre Eigenständigkeit bewahrt hat. Auf der persönlichen um Begehren, Eifersucht und Rufmord. Dass beide Stränge in derselben Person zusammenlaufen, macht Grandier zum Brennpunkt der Handlung. Weil ein reales Geschehen mit Opfern zugrunde liegt, verlangt der Stoff einen ernsten Blick auf Verfolgung und Machtmissbrauch.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 erreicht der Film eine hohe Durchschnittsbewertung, verteilt auf einige hundert Stimmen. Das Urteil derer, die ihn gesehen haben, fällt klar positiv aus.
Seit dem Erscheinen sind 55 Jahre vergangen. Im Grenzbereich von Historiendrama und Horror nimmt das Werk eine eigene Stellung ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vanessa Redgrave als Sister Jeanne des Anges
- Oliver Reed als Father Urbain Grandier
- Dudley Sutton als Baron de Laubardemont
- Max Adrian als Ibert
- Gemma Jones als Madeleine de Brou
- Murray Melvin als Father-Canon Jean Mignon
- Michael Gothard als Father Pierre Barre
- Georgina Hale als Philippe Trincant
- Brian Murphy als Adam
- Christopher Logue als Cardinal Richelieu
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Verfügbarkeit
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