Die unteren Zehntausend (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Capra |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten im New York der Straßen und Wetten ist Annie, genannt „Annie das Maçãs“, eine feste Größe: Sie verkauft Äpfel aus einem Korb und gilt bei den kleinen Gaunern der Gegend als Glücksbringerin. Der Schmuggler Dave Dude kauft ihr aus Aberglauben täglich Äpfel ab, denn er vertraut darauf, dass sie ihm Glück bringen. Als Annies Tochter Louise, die fern der Mutter in einem spanischen Kloster aufgewachsen ist, mit einem Conde und dessen heiratswilligem Sohn nach Amerika reist, gerät alles ins Wanken. Louise glaubt, ihre Mutter gehöre der feinen New Yorker Gesellschaft an. Nun müssen Dave, seine Freundin Queenie und ein bunt zusammengewürfelter Kreis von Bekannten aus Annie in kürzester Zeit eine Dame von Welt machen und den Grafen samt Sohn davon überzeugen, in die Oberschicht der Stadt einzuheiraten.
Entstehungsgeschichte
„Die unteren Zehntausend“ entstand 1961 unter der Regie von Frank Capra. Der Film ist mit Glenn Ford, Bette Davis, Hope Lange und Arthur O'Connell besetzt und ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama trägt eine Geschichte, die auf Täuschung und Verwandlung aufbaut: Eine Bettlerin soll für kurze Zeit in eine Rolle schlüpfen, die nicht ihre ist, während ihre Tochter in dem Glauben gelassen wird, alles sei echt. Diese Anlage eröffnet Raum für komische Situationen ebenso wie für ernstere Töne, wenn es um Mutterliebe, soziale Herkunft und den Preis der Lüge geht. Dass sich ausgerechnet Kleinganoven und Straßenfiguren zusammentun, um eine gesellschaftliche Fassade zu errichten, unterstreicht den märchenhaften Grundton der Erzählung, der Gegensätze zwischen Armut und Schein von Reichtum bewusst überzeichnet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen steht der Film solide da, ohne bislang ein sehr breites Publikum erreicht zu haben. Seit seiner Entstehung 1961 sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die frühen Jahre des Genremixes aus Komödie und Drama einordnet, in dem Capra mit gesellschaftlichen Rollenspielen und warmherzigem Humor arbeitet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Ford als Dave 'The Dude' Conway
- Bette Davis als Apple Annie
- Hope Lange als Elizabeth 'Queenie' Martin
- Arthur O'Connell als Count Alfonso Romero
- Peter Falk als Joy Boy
- Thomas Mitchell als Judge Henry G. Blake
- Edward Everett Horton als Hudgins
- Mickey Shaughnessy als Junior
- David Brian als Governor
- Sheldon Leonard als Steve Darcey
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Verfügbarkeit
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