Die Waise von Lowood (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Stevenson |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-12-24 |
| Budget | 1.705.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.550.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (157 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jane Eyre wächst unter harten Bedingungen auf: erst im Waisenhaus, dann in einem freudlosen Internat. Als junge Frau nimmt sie eine Stelle als Gouvernante auf Thornfield Hall an, wo sie die Adoptivtochter des verschlossenen Edward Rochester unterrichten soll. Zwischen Jane und ihrem Arbeitgeber entsteht eine tiefe Zuneigung, die jedoch von Anfang an belastet ist: Rochester plant, die attraktive Blanche Ingram zu heiraten, und trägt zudem ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit mit sich, das über dem Haus und seinen Bewohnern liegt. Die Geschichte folgt Jane auf ihrem Weg von der entrechteten Waise zur selbstbewussten jungen Frau, die trotz ihrer Abhängigkeit versucht, ihre eigene Würde zu behaupten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1943 unter der Regie von Robert Stevenson. In den Hauptrollen sind Orson Welles und Joan Fontaine zu sehen, in weiteren Rollen wirken Margaret O'Brien und Peggy Ann Garner mit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm passt zu einer Geschichte, die persönliche Not und emotionale Abhängigkeit eng miteinander verknüpft. Die Erzählung folgt Jane von ihrer Kindheit bis in ihr Erwachsenenleben und legt damit einen biografischen Bogen an, der Herkunft und Charakterbildung als Grundlage für die spätere Beziehung zu Rochester zeigt. Dass die Geschichte ein Geheimnis in Rochesters Vergangenheit offenhält, verleiht der Liebesgeschichte eine zusätzliche, bedrohliche Spannungsebene, die über das reine Beziehungsdrama hinausgeht. Die Besetzung mit sowohl erwachsenen Darstellern als auch Kinderdarstellerinnen deutet darauf hin, dass Janes frühe Lebensjahre im Film einen eigenständigen erzählerischen Raum einnehmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überwältigend aufgenommenes Werk innerhalb seines Genres beschreiben. Seit seiner Entstehung 1943 sind über achtzig Jahre vergangen, was den Film als frühen Beitrag zu literarisch geprägten Liebesdramen der Kinogeschichte einordnet. Innerhalb der Kombination aus Drama und Romanze steht er für eine Erzählweise, die persönliche Entwicklung und emotionale Abhängigkeit in den Mittelpunkt stellt, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen weitere Rückschlüsse auf seine Wirkung ziehen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Orson Welles als Edward Rochester
- Joan Fontaine als Jane Eyre
- Margaret O'Brien als Adele Varens
- Peggy Ann Garner als Jane Eyre (younger)
- John Sutton als Dr. Rivers
- Sara Allgood als Bessie
- Henry Daniell als Henry Brocklehurst
- Agnes Moorehead als Mrs. Reed
- Aubrey Mather als Colonel Dent
- Edith Barrett als Mrs. Fairfax
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