Mary Poppins (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Stevenson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 4.650.000 $ |
| Einspielergebnis | 103.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (5.109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1910: Das Leben der Geschwister Jane und Michael Banks ändert sich, als ihr neues Kindermädchen an einem Regenschirm buchstäblich vom Himmel herabschwebt. Mary Poppins bringt Kräfte mit, die den Alltag umkrempeln.
Plötzlich schmeckt die Medizin, sonst lästige Spaziergänge machen Freude, auf den Dächern tanzen die Kaminkehrer, und die Eltern haben gute Laune, was zuvor keineswegs selbstverständlich war. Doch die Verhältnisse, unter denen sie gekommen ist, gelten auch für ihr Gehen: Als der Westwind aufzieht, verabschiedet sie sich wieder, und traurig darüber ist nicht nur die Familie, sondern die ganze Straße.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1964 unter der Regie von Robert Stevenson. In den Hauptrollen sind Julie Andrews und Dick Van Dyke zu sehen, dazu David Tomlinson und Glynis Johns. Die Altersfreigabe liegt bei null Jahren, der Film ist damit ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie, Familie und Fantasy treffen hier auf Motive, die den Rahmen genau abstecken: London, Magie, Kindermädchen, dazu die Geschwisterbeziehung und das Verhältnis von Eltern und Kindern. Der Stoff geht auf eine Romanvorlage zurück.
Auffällig ist, wie eng das Fantastische an den Haushalt gebunden bleibt. Die Magie sucht sich keine fremden Welten, sondern greift in Medizin, Spaziergang und Dachlandschaft ein, also genau dort, wo Kinderalltag stattfindet. Damit wird die Zauberei zum Mittel, ein Familienverhältnis zu verändern statt es zu verlassen. Dass die Eltern ausdrücklich als vorher schlecht gelaunt beschrieben werden, verrät, worum es eigentlich geht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen erreicht der Film einen der höheren Werte im Familienbereich. Bemerkenswert ist die Stimmenzahl bei einem Erscheinungsjahr, das inzwischen mehr als sechs Jahrzehnte zurückliegt.
Innerhalb des Familienfilms mit fantastischen Mitteln steht er für die Bauform, in der eine Figur von außen kommt, eine Ordnung zurechtrückt und wieder verschwindet, sobald ihre Aufgabe erledigt ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julie Andrews als Mary Poppins
- Dick Van Dyke als Bert / Mr. Dawes Sr.
- David Tomlinson als Mr. Banks
- Glynis Johns als Mrs. Banks
- Hermione Baddeley als Ellen
- Karen Dotrice als Jane Banks
- Matthew Garber als Michael Banks
- Elsa Lanchester als Katie Nanna
- Arthur Treacher als Constable
- Reginald Owen als Admiral Boom
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Verfügbarkeit
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