Die Zeit der Wölfe (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-09-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.389.334 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rosaleen ist ein junges Mädchen, das in einer Welt lebt, in der sich Traum und Wirklichkeit nicht mehr sicher auseinanderhalten lassen. Den Anstoß geben die Erzählungen ihrer Großmutter, und aus ihnen wächst eine eigene Welt heraus.
Rosaleen findet sich in einem mittelalterlichen Märchenreich wieder, einer bedrohlichen Welt voller Geschichten. Dort treibt ein grausamer Werwolf sein Unwesen. Ob das, was sie erlebt, im Traum geschieht oder in einer Wirklichkeit, die nur anderen Regeln folgt, lässt die Geschichte bewusst in der Schwebe. Die Erzählungen der Großmutter bilden dabei den Faden, der die verschiedenen Ebenen zusammenhält.
Entstehungsgeschichte
Neil Jordan inszenierte den Film im Jahr 1984. Sarah Patterson steht an der Spitze der Besetzung, begleitet von Angela Lansbury, David Warner und Graham Crowden. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Fantasy gehen hier eine enge Verbindung ein. Das Märchenhafte liefert die Bildwelt, der Werwolf die Bedrohung. Anders als bei vielen Horrorfilmen entsteht das Unheimliche nicht aus einem Einbruch des Übernatürlichen in einen gewöhnlichen Alltag, sondern aus einer Welt, die von Beginn an nach den Regeln von Erzählungen funktioniert.
Die Unsicherheit zwischen Traum und Wirklichkeit ist das eigentliche Gestaltungsprinzip. Sie erlaubt eine verschachtelte Erzählweise, in der Geschichten in Geschichten eingebettet sein können. Die Großmutter als Erzählerin legt zudem nahe, dass mündlich weitergegebene Warnungen und Überlieferungen eine wichtige Rolle spielen. Dass die Heldin ein junges Mädchen ist, rückt das Thema des Heranwachsens in die Nähe der Bedrohung durch den Wolf, ohne dass dies ausgesprochen werden müsste.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 spricht für eine wohlwollende, aber nicht einhellige Aufnahme. Das ist bei einem Film, der klare Genregrenzen meidet, wenig überraschend. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich.
Seit dem Erscheinen sind 42 Jahre vergangen. Im Horrorgenre gehört der Film zu den märchenhaften, traumartigen Stoffen, bei denen Überlieferung und Einbildung im Zentrum stehen und das Grauen aus Geschichten erwächst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sarah Patterson als Rosaleen
- Angela Lansbury als Granny
- David Warner als Father
- Graham Crowden als Old Priest
- Brian Glover als Amorous Boy's Father
- Kathryn Pogson als Young Bride
- Stephen Rea als Young Groom
- Tusse Silberg als Mother
- Micha Bergese als Hunstman
- Georgia Slowe als Alice
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Verfügbarkeit
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