Diplomatie (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Volker Schlöndorff |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.946.880 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (240 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Nacht vom 24. auf den 25. August 1944 steht Paris kurz vor der Zerstörung. Die Alliierten nähern sich der Stadt, und Adolf Hitler hat befohlen, dass Paris nicht unzerstört in Feindeshand fallen dürfe. General Dietrich von Choltitz, Kommandant von Groß-Paris, hat im Hotel Meurice alles vorbereitet: Brücken, Notre-Dame, der Louvre, Sacré-Coeur, die Place de la Concorde und der Eiffelturm sind vermint. Der Film konzentriert sich auf die letzten Stunden vor der geplanten Sprengung und die Frage, was einen Mann, der als strikt befehlstreu gilt, dazu bringt, Hitlers Anweisung nicht auszuführen. Ob es moralische Erwägungen sind oder der Druck der herannahenden alliierten Mächte, bleibt Gegenstand der Auseinandersetzung, die den Kern der Handlung bildet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2014 unter der Regie von Volker Schlöndorff. Zur Besetzung gehören André Dussollier, Niels Arestrup, Burghart Klaußner und Robert Stadlober. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren. Als Historiendrama mit Kriegsfilm-Elementen konzentriert sich das Werk auf einen eng begrenzten Zeitraum und Schauplatz.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm verweist auf eine Erzählung, die weniger auf Schlachtszenen als auf ein Kammerspiel setzt: eine einzige Nacht, ein Hotelzimmer, zwei Männer und eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Dass die Besetzung überschaubar bleibt, deutet auf eine dialoglastige Anlage hin, in der die Auseinandersetzung zwischen Pflicht, Befehl und Gewissen im Vordergrund steht statt äußere Action. Die historische Verankerung in einem konkreten Datum und einem konkreten Befehl gibt der Geschichte einen dokumentarischen Unterbau, der die fiktive Zuspitzung der Gespräche trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Zehn Jahre nach seiner Entstehung reiht sich der Film in eine Tradition historisch grundierter Kriegsdramen ein, die den Zweiten Weltkrieg nicht über Frontverläufe, sondern über einzelne Entscheidungsträger und ihre moralischen Zwangslagen erzählen. Innerhalb dieses Genres setzt er auf Konzentration statt Breite.
Bilder





Besetzung & Stab
- André Dussollier als Raoul Nordling
- Niels Arestrup als General Dietrich von Choltitz
- Burghart Klaußner als Captain Werner Ebernach
- Robert Stadlober als Lieutenant Bressensdorf
- Charlie Nelson als The caretaker
- Jean-Marc Roulot als Jacques Lanvin
- Stefan Wilkening als Caporal Mayer
- Thomas Arnold als Lieutenant Hegger
- Lucas Prisor als SS soldier
- Attila Borlan als SS officer
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Verfügbarkeit
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