Volker Schlöndorff
Werdegang
Volker Schlöndorff wurde am 31. März 1939 geboren und lebt in Berlin. Für seine Verfilmung von „Die Blechtrommel“ (1979), einer Adaption des Romans von Günter Grass, erhielt er einen Oscar sowie die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes. 1991 war er Jurypräsident der 41. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Schlöndorff hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche literarische Vorlagen für den Film adaptiert, darunter auch US-Produktionen, die von der Kritik positiv aufgenommen wurden. Neben seiner filmischen Arbeit engagierte er sich in der deutschen Nachkriegspolitik und war Geschäftsführer des UFA-Studios in Babelsberg. Zudem unterrichtet er Film und Literatur an der European Graduate School in Saas-Fee in der Schweiz, wo er ein Intensivseminar leitet.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme von Volker Schlöndorff als Regisseur verzeichnet, Serien finden sich nicht darunter. Die Titel erstrecken sich über einen Zeitraum von 1975 bis 2014, also 39 Jahre. Thematisch dominieren Drama und Historie, ergänzt durch Kriegsfilm, Krimi, Mystery, Thriller und einen Science-Fiction-Beitrag sowie einen TV-Film. Diese Genrebreite spricht für ein vielseitiges Werk, das sich nicht auf ein festes Format festlegt.
Einordnung
Die sechs bei uns gelisteten Filme bewegen sich zwischen 6,0 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10 – ein insgesamt gleichmäßiges, solides Bild ohne große Ausschläge. Der älteste erfasste Titel, „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, liegt 36 Jahre nach Schlöndorffs Geburtsjahr, der jüngste, „Diplomatie“, 75 Jahre danach. Zwischen dem ersten und dem letzten Titel im Katalog liegen damit fast vier Jahrzehnte, was auf eine über lange Zeit fortgesetzte Regietätigkeit hindeutet.