Die Geschichte der Dienerin (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Volker Schlöndorff |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-02-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.960.385 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (295 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Staat namens Gilead hat eine religiös-fundamentalistische Sekte die Macht übernommen. Ihre Herrschaft stützt sich auf eine biblische Auslegung, die jede Form von Unfruchtbarkeit als Folge sündigen Verhaltens deutet. Ein rätselhaftes Virus hat die Menschheit an den Rand des Aussterbens gebracht, doch statt medizinischer Erklärungen regiert religiöse Ideologie. Frauen, die noch gebärfähig sind, werden zu Staatseigentum erklärt und den Mächtigen als „Leihmütter“ zugewiesen. Die junge Witwe Kate gerät auf diesem Weg in den Haushalt eines einflussreichen Paares. Als sie schwanger wird, steht sie vor der Entscheidung, zu fliehen.
Entstehungsgeschichte
„Die Geschichte der Dienerin“ entstand 1990 unter der Regie von Volker Schlöndorff. In den Hauptrollen sind Natasha Richardson, Faye Dunaway, Aidan Quinn und Elizabeth McGovern zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und ordnet sich als Spielfilm zwischen Drama und Science Fiction ein.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Science Fiction macht deutlich, dass es hier weniger um futuristische Technik als um eine gesellschaftliche Extremsituation geht, die aus einer biologischen Krise entwickelt wird. Die Handlung verlegt eine reale Angst – Unfruchtbarkeit, Kontrolle über Körper – in ein autoritäres System, das sich religiös legitimiert. Die Besetzung mit Richardson, Dunaway, Quinn und McGovern deutet auf ein Figurenensemble, in dem Macht und Ohnmacht klar verteilt sind: eine junge Frau ohne Rechte, ein Ehepaar mit gesellschaftlichem Einfluss. Dass die Geschichte aus der Perspektive einer Betroffenen erzählt wird, die sich gegen ihre Zuweisung zur Gebärmaschine wehrt, verweist auf ein Drama, das persönliche Erfahrung und politisches System eng verschränkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Qualitätsurteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, was ihn zu einem frühen Beispiel für die filmische Auseinandersetzung mit totalitären, religiös begründeten Gesellschaftsentwürfen macht. Innerhalb der Science-Fiction-Dramen, die gesellschaftliche Kontrolle und reproduktive Unfreiheit thematisieren, bleibt er ein Werk, das seine Spannung aus der Ausweglosigkeit der Hauptfigur zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Natasha Richardson als Kate
- Faye Dunaway als Serena Joy
- Aidan Quinn als Nick
- Elizabeth McGovern als Moira
- Victoria Tennant als Aunt Lydia
- Robert Duvall als Commander
- Blanche Baker als Ofglen
- Traci Lind als Ofwarren / Janine
- Zoey Wilson als Aunt Helena
- Kathryn Doby als Aunt Elizabeth
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Verfügbarkeit
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