Dr. Mumford (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lawrence Kasdan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-09-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Kleinstadt Mumford taucht ein Mann auf, der sich fortan Dr. Mumford nennt und als Psychologe praktiziert. Woher er kommt, was ihn hierher verschlagen hat und wer er tatsächlich ist, bleibt für die Bewohner im Dunkeln. Trotzdem wird er schnell zur vertrauten Anlaufstelle für so manche Seelenlage im Ort, seine Beliebtheit wächst, ohne dass jemand seine Zulassung oder seine Biografie hinterfragt. Hinter der Fassade des verständnisvollen Zuhörers verbirgt sich jedoch ein Mann mit eigenen ungelösten Problemen und einer Vergangenheit, die nicht ohne Makel ist. Als er sich in eine seiner Patientinnen verliebt, verschärft sich seine ohnehin fragile Lage zusätzlich.
Entstehungsgeschichte
„Dr. Mumford“ entstand 1999 unter der Regie von Lawrence Kasdan. In den Hauptrollen sind Loren Dean als der titelgebende Psychologe, Hope Davis als die Patientin, in die er sich verliebt, sowie Jason Lee und Alfre Woodard zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm verrät schon in der Anlage, dass der Film weniger auf eine einzige Pointe oder einen großen Konflikt zielt, sondern auf das Nebeneinander leichter und ernster Töne. Ein Protagonist, der eine Rolle übernimmt, die ihm eigentlich nicht zusteht, und der damit doch echte Wirkung bei den Menschen um ihn erzielt, liefert reichlich Stoff für Situationskomik ebenso wie für ernstere Fragen nach Aufrichtigkeit und Vertrauen. Dass sich die Handlung um einen Ortsnamen dreht, der zugleich Beruf und Identität des Hauptcharakters wird, unterstreicht das Spiel mit Identität und Zuschreibung, das dem Film zugrunde liegt. Die Liebesgeschichte mit einer Patientin bringt zusätzlich eine ethisch heikle Komponente ins Spiel, die die Komödie immer wieder ins Drama kippen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film heute nur bedingt als breit rezipiert bezeichnen, die vorhandenen Urteile fallen aber solide aus. Seit dem Erscheinungsjahr 1999 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen der Film offenbar kein großes Publikum mehr erreicht hat, was sich in der geringen Zahl abgegebener Stimmen widerspiegelt. Innerhalb der Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm bleibt er ein Beispiel für leise erzählte Geschichten über Täuschung und Zuneigung, ohne dass ihm eine breite Wirkung nachgewiesen werden kann.
Bilder






Besetzung & Stab
- Loren Dean als Mumford
- Hope Davis als Sofie Crisp
- Jason Lee als Skip Skipperton
- Alfre Woodard als Lily
- Zooey Deschanel als Nessa Watkins
- Mary McDonnell als Althea Brockett
- Pruitt Taylor Vince als Henry Follett
- Martin Short als Lionel Dillard
- David Paymer als Dr. Ernest Delbanco
- Jane Adams als Dr. Phyllis Sheeler
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Verfügbarkeit
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