Lawrence Kasdan
Werdegang
Lawrence Edward Kasdan, geboren am 14. Januar 1949, machte seinen Master of Arts an der University of Michigan und begann nach seinem Umzug nach Los Angeles Drehbücher zu schreiben. Sein Drehbuch für Zwei wie Katz und Maus weckte die Aufmerksamkeit von Steven Spielberg, der ihn George Lucas vorstellte. In der Folge schrieb Kasdan das Drehbuch zu Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes und übernahm nach dem Tod von Leigh Brackett die Fertigstellung des Drehbuchs zu Das Imperium schlägt zurück. Auch an Die Rückkehr der Jedi-Ritter war er als Autor beteiligt, Jahrzehnte später ebenso an Star Wars: Das Erwachen der Macht und Solo: A Star Wars Story. Als Regisseur inszenierte er zudem die dokumentarische Miniserie Light & Magic über Industrial Light & Magic. Sein Regiedebüt gab er 1981 mit Heißblütig – Kaltblütig, es folgten unter anderem Silverado, Ich liebe Dich zu Tode und French Kiss. Daneben trat Kasdan auch als Schauspieler in Erscheinung, etwa als Dr. Green in Besser geht's nicht.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Kasdan mit zehn Titeln als Regisseur vertreten, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1981 bis 2003, also 22 Jahre Schaffenszeit, beginnend 32 Jahre nach seiner Geburt und bis in sein 54. Lebensjahr hinein. Die Genrepalette ist breit gestreut und umfasst Western, Action, Drama, Thriller, Krimi, Komödie, Liebesfilm, Horror und Science Fiction, was auf ein vielseitiges, nicht auf ein Genre festgelegtes Regieprofil hindeutet. Zu den Titeln zählen Silverado, Heißblütig – Kaltblütig, Wyatt Earp – Das Leben einer Legende, Der große Frust, Dr. Mumford, Grand Canyon – Im Herzen der Stadt, Ich liebe dich zu Tode, Die Reisen des Mr. Leary, French Kiss und Dreamcatcher.
Einordnung
Die Bewertungen seiner zehn Titel liegen zwischen 5,7 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,5 von 10, was auf ein insgesamt gleichmäßig aufgenommenes Werk ohne große Ausreißer nach oben oder unten hindeutet. Der älteste Titel liegt inzwischen über vier Jahrzehnte zurück, der jüngste gut zwei Jahrzehnte, womit sich die Bewertungsspanne über einen langen Zeitraum seines Schaffens erstreckt.